15.05.2018, 09.49 Uhr

Fashion: Do's and Don'ts: Styling-Tipps für Hochzeitsgäste

Elegant und nicht zu freizügig: Model Mandy Bork im süßen Spitzenkleid von Self Portrait

Elegant und nicht zu freizügig: Model Mandy Bork im süßen Spitzenkleid von Self Portrait Bild: Imago/Future Image/spot on news

Wenn eine Hochzeitseinladung in den Briefkasten flattert, ist bei den meisten die Freude groß. Doch die weicht häufig der Verzweiflung, wenn nach dem passenden Outfit für den Anlass gesucht wird. Denn die Liste der No-Gos ist lang und wer möchte schon unangenehm auffallen? Diese Kleiderregeln sollte jeder Hochzeitsgast beim Styling beachten.

Dieses Spitzenkleid ist genau das Richtige für schicke Anlässe wie Hochzeiten

Die Farbe

Weiß trägt allein die Braut und auch Cremetöne sollte man unbedingt meiden. Rot ist der Schwiegermutter vorbehalten und Schwarz ist laut Knigge zwar okay, wird aber allgemein nicht gern gesehen, da Schwarz die Farbe der Trauer ist. Das schränkt die Farbwahl schon ziemlich ein, dennoch gibt es eine Menge schöner Alternativen. Wie wäre es etwa mit zarten Pastelltönen in Babyblau, Rosa oder Gelb? Das steht besonders Blondinen gut. Brünette und Schwarzhaarige greifen am besten zu kräftigen Farben wie Royalblau, Lila oder dunkles Bordeaux.

Der Schnitt

Zunächst das Offensichtliche: No-Gos sind Minikleider, die allzu viel Haut zeigen. Zwar darf das Dress über dem Knie enden, aber generell gilt: Je kürzer das Kleid, desto höher geschlossen sollte das Dekolleté sein. Und: Finger weg von mega-hohen Beinschlitzen oder tiefen Rückenausschnitten! Außerdem ist es wichtig, einen Schnitt zu wählen, in dem man sich rundum wohlfühlt und mit dem beim Sitzen nichts einschneidet. Am besten eignen sich dafür Kleider in A-Linie, die schmeicheln jeder Figur.

Der Stoff

Selbst wenn das Budget fürs Kleid schmal ist: Achten Sie auf eine gute Verarbeitung und hochwertige Stoffe. Gerade synthetische Stoffe wie Chiffon und Polyester sehen billig aus und haben die Eigenschaft, dass sich die Wärme darunter staut. Üble Gerüche und Schweißflecken sind da - gerade bei Sommerhochzeiten - vorprogrammiert. Wählen Sie stattdessen doch lieber ein schickes Kleid aus Baumwolle oder Seide, am besten im Spitzen- oder Brokatlook - das wirkt besonders luxuriös.

Die Schuhe

Das perfekte Kleid ist gefunden, doch die passenden Schuhe fehlen noch? Sneaker oder generell Alltagsschuhe, die ihre besten Tage hinter sich haben, sind natürlich fehl am Platz, aber es müssen auch nicht immer die klassischen spitzen Pumps sein. Viel bequemer sind schicke Sandalen mit Blockabsatz oder elegante Heels, wahlweise mit Schnürung oder Knöchelriemchen. Das sorgt für zusätzlichen Komfort. Trendsetter können auch zu angesagten Slingback Pumps greifen.

Die Accessoires

Mit den passenden Accessoires unterstreichen Sie ihren individuellen Look, doch auch hier kann man viel falsch machen: Der große Shopper bleibt natürlich zuhause, viel praktischer ist eine geräumige Clutch, die im Idealfall über eine feine Trägerkette verfügt. Der Vorteil: So haben Sie die Hände frei. Beim Thema Schmuck geht es um die richtige Balance, je auffälliger das Kleid, desto mehr sollte man sich mit klimpernden Armreifen und Statement-Ketten zurückhalten. Ist das Kleid hingegen schlicht, darf der Look ruhig mit etwas Bling Bling aufgepeppt werden, z.B. in Form von schönen Ohrhängern oder Cocktailringen. Besonders harmonisch wirkt das Outfit, wenn der Schmuck in denselben Farbnuancen gehalten wird wie die Accessoires.

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