22.02.2018, 14.10 Uhr

Matratzen im Test 2018: Dieses Schnäppchen-Modell ist Testsieger bei Stiftung Warentest

Bei Matratzen ist teuer nicht immer gleich gut. (Symbolbild)

Bei Matratzen ist teuer nicht immer gleich gut. (Symbolbild) Bild: dpa

Wie man sich bettet, so liegt man - das trifft in keinem Fall besser und das im wahrsten Sinne des Wortes bei Matratzen zu. Zu schnell ist die falsche erworben und man selbst um den Schlaf gebracht. Stiftung Warentest hat im März 2018 Bettpolsterungen genauer unter die Lupe genommen - mit einem überraschenden Ergebnis.

Matratzen im Test bei Stiftung Warentest im März 2018

Wer sich die richtige Matratze anschaffen will, sieht sich bereits beim Kauf vor eine Herausforderung gestellt - zu groß ist die Auswahl. Nicht nur, dass es unzählige Angebote online und in Ladengeschäften gibt, auch hinsichtlich Material und Technologie gibt es eine große Auswahl - angefangen bei Latexmatratzen, Federkernmatratzen und Kaltschaummatratzen bis hin zu den etwas teureren Boxspringbetten. Stiftung Warentest hat auf 16 Modellen Probe gelegen, sieben aus Latex und neun aus Kunststoff, und sie auf Herz und Nieren geprüft. Zu den Modellen zählten zum Beispiel Casper, Eve, Muun, Emma oder Bett1 Body­guard.

Test-Ergebnisse und Testsieger: Gute Matratzen müssen nicht teuer sein

Für Schnäppchenjäger gibt es gute Neuigkeiten. Denn gut muss nicht gleich teuer sein - und auch Testverlierer gibt es bei den Matratzen nicht. Fünf Matratzen schneiden mit der Testnote "gut" und elf mit der Note "befriedigend" ab. Am besten schnitt die Matratze "Novitesse Memolux 90" von Aldi-Nord ab, die der Discounter aktuell wieder in sein Sortiment aufgenommen hat und die 130 Euro kostet.

Ebenfalls die Note "gut" erhielt die Schaumstoffmatratze "Dormanda Daluna", die mit 500 Euro zu Buche schlägt, gefolgt von der MFO-Matratze Vita Visco Medium (380 Euro). Bei den Latexmatratzen hatten die L4 von Selecta (600 Euro) und die Ikea-Matratze "Morgedal" (150 Euro) die Nase vorn.

Matratzen im Vergleich: Stiftung Warentest informiert über Vor- und Nachteile

Zusätzlich zu den Testergebnissen informiert die Stiftung Warentest in seiner neuen "test"-Ausgabe über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Matratzen-Typen.

Federkernmatratzen: Sie überzeugt durch einen guten Feuchtigkeitstransport, hat aber nur eine geringe Wärmedämmung und die Schaumstoffauflage bildet mit der Zeit Kuhlen.

Boxspringbetten: Zu den Vorteilen gehört das leichte Hinlegen und Aufstehen. Allerdings ist der Feuchtigkeitstransport eingeschränkt und Boxspringbetten sind recht teuer.

Latexmatratzen: Sie verfügen über eine gute Haltbarkeit und gute Liegeneigenschaften, sind aufgrund der guten Wärmeisolation aber nicht für starke Schwitzer geeignet.

Kaltschaummatratzen: Sie ähneln bei ihren Vor- und Nachteilen den Latexmatratzen, sind aber deutlich leichter. Von Nachteil ist der teils recht hohe Preis.

Viskoschaummatratzen: Sie passen sich der Körperform an, sind haltbar und isolieren die Wärme sehr gut. Allerdings kann sich der Viskoschaum bei Kälte verhärten, wodurch sich eine Liegeschale bildet. Auch sie sind für starke Schwitzer ungeeignet.

Komfortschaummatratzen: Geringes Gewicht, gute Wärmeisolation und niedriger Preis stehen hier einem geringen Komfort gegenüber. Zudem sind die Matratzen eher für leichte Menschen geeignet.

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kad/loc/news.de
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