25.01.2018, 16.17 Uhr

Öko-Test 2018: Mangelhaft! DIESE Haarfärbemittel verursachen Krebs und Allergien

Auffallende Haarfarben, wie sie gerade ein Trend sind, können laut einer Warenprobe der Zeitschrift

Auffallende Haarfarben, wie sie gerade ein Trend sind, können laut einer Warenprobe der Zeitschrift "Öko-Test" bedenkliche Stoffe enthalten. Bild: Ina Fassbender / picture alliance / dpa

Die Stars machen es vor: Wer keine Lust auf seinen faden Haarschopf hat, greift zur Coloration, um sich mittels Haarfärbemittel eine frische Farbe auf den Kopf zu zaubern. Doch dieses Prozedere kommt so gut wie nie ohne Chemie aus. Da stellt sich nicht zuletzt beim Verbraucher die Frage, wie empfehlenswert die Haarfärbemittel sind oder ob die neue Haarfarbe mit gravierenden Gefahren für die Gesundheit bezahlt werden muss.

Ökotest zu Haarfarben 2018: 14 Colorationen im Test

Die Experten von Öko-Test wollten es genau wissen und nahmen 14 Haarfärbemittel, die aktuell auf dem Markt sind, genauer unter die Lupe. Im Test, der in der Zeitschrift "Öko-Test" in der Ausgabe 2/2018 veröffentlicht wurde, lag das Augenmerk der Produkttester vor allem auf den derzeit angesagten Regenbogenfarben, die das Haar gemäß der Trends 2018 in sanftes Rosa, Flieder, Türkis und blasses Blau verwandeln.

Alle Produkte durchgefallen! Hände weg von diesen Haarfärbemitteln

Doch das Testergebnis ließ zu wünschen übrig: Die Chemiebomben im Colorationsregal fielen durchweg im Test durch. Von 14 Produkten, die zu den Einkomponenten-Farben gezählt werden, weil sie im heimischen Badezimmer vor dem Auftragen auf die Haare nicht erst angemischt werden müssen, wurden drei mit "mangelhaft" bewertet, elf weitere Colorationen bekamen lediglich "ungenügend". Getestet wurden unter anderem bekannte Marken, darunter beispielsweise"Professional Igora Color Worx Direct Dye" von Schwarzkopf in der Farbe Purple, die Schattierung Bluehair von "L'Oréal ColoVistaWashout" sowie "Color 2 Create by Isana Mix + Shade" in Passion Purple.

Krebserregende Stoffe und Allergieauslöser von Öko-Test in Haarfärbemitteln entdeckt

Als problematisch sahen die Tester von Öko-Test die in den Colorationen enthaltenen Inhaltsstoffe wie PEG-Derivate, die allergische Reaktionen auslösen können. Zudem wurden Stoffe entdeckt, die sich in Tierversuchen als krebserzeugend oder die Fortpflanzung gefährdend erwiesen haben oder deren Risiko sich nicht bewerten lässt - darunter zum Beispiel aromatische Amine, die das krebserregende Anilin freisetzen können. Zudem schlagen die Tester Alarm, da die Haarfärbemittel rund 30 Minuten einwirken müssen - in dieser Zeit können die gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe in die Kopfhaut eindringen und nicht nur Hautreizungen verursachen, sondern auch Allergien auslösen.

So geht Haarefärben auf die gesunde Tour

Wer beim Haarefärben auf Nummer sicher gehen will und seine Gesundheit für eine neue Haarfarbe nicht aufs Spiel setzen will, der sollte "Öko-Test" 2018 zufolge auf pflanzliche Haarfärbemittel zurückgreifen. Zwar sei das zu erwartende Farbergebnis weniger schrill und dezenter, dafür seien die Inhaltsstoffe in den pflanzlichen Tönungen weniger bedenklich als die in den Trendfarben nachgewiesenen Stoffe.

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loc/kns/news.de/dpa
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