11.11.2018, 18.25 Uhr

Martinstag 2018: DIESE Bräuche zu Sankt Martin bezaubern Klein und Groß

Laternen gehören zum Martinstag genauso dazu wie die traditionelle Gans.

Laternen gehören zum Martinstag genauso dazu wie die traditionelle Gans. Bild: dpa

Wie jedes Jahr werden sich am 11. November wieder viele Kinder mit ihrer Laterne auf den Weg machen. Denn der Martinstag wird vielerorts mit einem Laternenumzug gefeiert. Aber nicht nur Laternen spielen am Sonntag eine große Rolle. Was noch zum Brauchtum von St. Martin gehört, lesen Sie hier.

Martinstag 2018 nur mit Laternenumzug und Martinsfeuer

Was wäre Martini ohne die Laternenumzüge? Die traditionellen Umzüge mit einem Reiter und einem Bettler an der Spitze stellen das historische Ereignis von Sankt Martin nach. Dem Martinszug folgen Kinder mit gebastelten Lampions und singen Martinslieder. Auch in protestantischen Regionen wird gefeiert, aus der Verehrung des Heiligen Martin wurde aber die Erinnerung an die Taufe Martin Luthers am 11. November 1483.

Darüber hinaus versammeln sich in einigen Gegenden die Menschen nach dem gemeinsamen Laternenumzug um ein Martinsfeuer. Wie Sankt Martins gute Tat soll dieses Freudenfeuer Licht in die dunkle Zeit bringen.

Kulinarische Bräuche und ihre Bedeutung zum Martinstag 2018

Nach dem Umzug bekommen die Kinder oft einen Martinsweck, ein Männchen aus Hefeteig mit Rosinen-Augen und Pfeife aus Zuckerguss. In protestantischen Regionen werden oft sogenannte Luther-Brötchen anstelle von Weckmännchen verteilt, die vielerorts auch als Martinshörnchen bekannt sein. Sie lassen sich mit Mehl, Hefe, Milch, Butter, Zucker, Puderzucker und Marmelade auch fix selbst backen.

Die Geschichte hinter der Martinsgans

Zu St. Martin gehört aber auch die Martinsgans. Das traditionelle Gänseessen kurz vor dem Beginn der vorweihnachtlichen Fastenzeit hängt damit zusammen, dass der Martinstag früher auch der Termin zur Ablieferung der Pacht war. Die Gans war eine Form der Pachtzahlung. Der Sage nach landen die Gänse aber zur Strafe auf dem Teller. Martin soll sich im Jahr 371 aus Angst vor seiner Wahl zum Bischof in einem Gänsestall versteckt haben. Doch das Federvieh verriet ihn mit aufgeregtem Geschnatter.

St. Martin am 11.11.2018: Laternen für den Martinsumzug selber basteln

Vor allem für Kinder ist der Martinsumzug ein besonderes Highlight. Denn die Kleinen können nicht nur mit ihrer Laterne mitlaufen, sondern diese vorab auch selbst basteln und somit die Vorfreude auf den 11. November noch etwas steigern - ein Spaß für die ganze Familie. Dazu braucht es nicht viel mehr als einen Luftballon, Papier, Kleister und etwas Draht. Und so geht's: Bastelanleitung für einen Lampion zum Martinstag.

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mag/kad/news.de/dpa
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