31.12.2016

Erotischer Jahresrückblick 2016: Das sind die verrücktesten Sex-Studien des Jahres

Sexspielchen und BDSM wirken sich einer Studie zufolge positiv auf die Gesundheit aus.

Sexspielchen und BDSM wirken sich einer Studie zufolge positiv auf die Gesundheit aus. Bild: Fotolia/sakkmesterke

Von news.de-Volontärin Dana Kaule

Forscher aus aller Welt finden immer wieder spannende bis kuriose Aspekte, die sie hinsichtlich der schönsten Sache der Welt untersuchen können. Dabei zeigen sich zuweilen auf den ersten Blick recht abwegig erscheinende Zusammenhänge auf.

Veränderter Bewusstseinszustand durch BDSM

Alle BDSM-Fans aufgehorcht: Fetisch-Kleidung und Sexspielchen mit Fesseln, Peitschen und Schlägen ist tatsächlich richtig gesund. Das haben US-Forscher der Northern Illinois University herausgefunden.

Demnach verändert BDSM - die Abkürzung für "Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism" - nicht nur den Bewusstseinszustand. Einer Untersuchung des Fetisch-Netzwerkes Fetlife zufolge hebt Sado-Maso auch die Laune, reduziert Stress, fördert die Kreativität und steigert die sexuelle Erregung. Also, ran an die Peitsche!

Sex kann für Männer tödlich enden

Während diese Studie belegt, wie sehr Sex die Gesundheit steigern kann, liefert eine andere US-Studie genau den gegenteiligen Beweis. Und das betrifft in erster Linie die Männerwelt. Denn die Wissenschaftler der Universität Michigan haben herausgefunden, dass Sex für ältere Männer im Alter zwischen 57 und 85 Jahren eine Gesundheitsgefahr darstellt.

So steigt das Risiko für einen Herzinfarkt mit zunehmendem Alter. Schuld daran ist der hohe Energieverbrauch während des Geschlechtsverkehrs von der Erektion bis hin zum Orgasmus. Dagegen hilft auch kein Viagra.

Übergewichtige häufiger ungewollt schwanger

Aber das ist längst noch nicht die einzige Studie, die sich in diesem Jahr dem Zusammenhang von Sex und Gesundheit gewidmet hat. Eine Studie im British Medical Journal, die über 12.000 Männer und Frauen befragte, kam zu dem Ergebnis, dass Übergewichtige weniger Sex hätten. Das betrifft vor allem Frauen mit einem Body Mass Index (BMI) über 30. Sie werden dagegen häufiger ungewollt schwanger. Dabei besteht offensichtlich ein Zusammenhang zum Selbstwertgefühl der befragten Personen. Viele fühlten sich viel dick, um ein erfülltes Sexleben zu haben.

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Wer mehr Sex hat, verdient mehr Geld

Einen anderen Zusammenhang hinsichtlich der Häufigkeit von Sex hat das Forschungsinstitut für Zukunft der Arbeit (IZA) dargelegt. Demnach hätten Menschen, die mindesten vier Mal in der Woche Sex haben, auch ein pralles Bankkonto. Laut der Studie, an der 7.500 Haushalte teilnahmen, liegt das vor allem daran, dass Sex das Selbstbewusstsein steigert. Und Selbstbewusstsein wiederum ist ein Garant für Erfolg. Auch die Gesundheit spielt eine Rolle. Denn wer gesundheitlich angeschlagen ist, hat nicht nur weniger Sex, sondern könne auch weniger arbeiten und verdient in der Regel weniger.

Erfüllter Sex dank drei kleiner Worte

Die Häufigkeit von Sex mag zwar etwas über den beruflichen Erfolg eines Menschen aussagen, aber nicht ungedingt darüber, ob der Geschlechtsverkehr auch erfüllend ist. Wer bisher dachte, dass nur Dessous, Pornos oder Sexspielzeug die sexuelle Erregung steigern und den Höhepunkt garantieren, irrt sich.

Denn US-Forscher der Chapman University in Kalifornien fanden heraus, dass das Geheimnis sexueller Zufriedenheit drei kleine Worte sind. Von 39.000 befragten Frauen und Männern gaben jeweils Dreiviertel an, ihren Partner beim Sex mit "Ich liebe dich" anzuturnen. Wer hätte das gedacht.

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kad/fka/news.de
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