05.07.2016, 15.59 Uhr

Reisewarnungen aktuell: IS, Bürgerkrieg und Entführungen - Diese Reiseziele sollten Sie 2016 meiden

Ein Selbstmordattentäter hat am 3. Juli in der irakischen Hauptstadt Bagdad über 200 Menschen in den Tod gerissen.

Ein Selbstmordattentäter hat am 3. Juli in der irakischen Hauptstadt Bagdad über 200 Menschen in den Tod gerissen. Bild: dpa

Afghanistan
Auch die Lage in Afghanistan ist vor allem für Ausländer nach wie vor kritisch und hochgefährlich. Landesweit drohen Entführungen, Gewaltverbrechen und Attentate.

Die Anschläge der Terrormiliz Islamischer Staat machen vor allem den Irak aktuell besonders gefährlich.

Die Anschläge der Terrormiliz Islamischer Staat machen vor allem den Irak aktuell besonders gefährlich. Bild: Fotolia/ra2 studio

Irak
Neben anderen Provinzen gehört der Großraum Bagdad zu den gefährlichsten Gebieten im Irak. Die terroristische Organisation Islamischer Staat ist dort weiter auf dem Vormarsch und immer wieder kommt es zu bewaffneten Anschlägen und Auseinandersetzungen, Selbstmordattentaten sowie Gegenschlägen der US-amerikanischen Luftwaffe.

Zentralafrika
Seit einem Putsch gegen Staatschef Francois Bozize 2013 wird die Zentralafrikanische Republik immer wieder von Kampfhandlungen und Zusammenstößen zwischen verfeindeten Milizen erschüttert, wie die "FAZ" berichtete. Zentralafrika ist eines der ärmsten Länder weltweit und täglich drohen dort zudem Einbrüche, Überfälle, Plünderungen und Entführungen mit Lösegeldforderung.

Somalia
In Somalia herrscht seit 1988 ein Bürgerkrieg zwischen verschiedenen Clans, Gruppen und Milizen. Das Auswärtige Amt warnt vor der Einreise, da es keine deutsche Auslandsvertretung und nur noch wenige funktionierende staatliche Stellen gibt. Regelmäßig kommt es zu Kampfhandlungen, terroristischer und krimineller Gewalt sowie Piraterie.

Demokratische Republik Kongo
Zwar hat sich die Lage im Kongo mitterlweile etwas beruhigt, wie die Zentrale für Politische Bildung erklärt. Aber vor allem der Osten ist immer noch von Gewalt betroffen. Das Auswärtige Amt empfiehlt deutschen Reisenden, sich in die Deutschenliste der Deutschen Botschaft in Kinshasa aufnehmen zu lassen.

Burundi
Nachdem Präsident Pierre Nkurunziza 2015 seine dritte Amtszeit durchsetzte und Demonstranten mit Gewalt niederschlagen ließ, eskalierten die Gewaltausschreitungen zu einem handfesten Konflikt mit gezielten Angriffen auf Politiker, Aktivisten und Sicherheitskräften. Die Sicherheitslage im Land ist unübersichtlich und angespannt, Menschenansammlungen sind dringend zu meiden.

Nordkorea
Auch von Reisen nach Nordkorea sollte abgesehen werden - nicht nur aufgrund der aktuellen nuklearen Aufrüstung des Landes, sondern auch der politischen Lage. Reisende befinden sich dort unter permanenter staatlicher Beobachtung und sollten Diskussionen oder Kritik über das Regime dringend unterlassen, wie das Bundesministerium der Republik Österreich rät.

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kad/zij/news.de
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