12.04.2015, 13.03 Uhr

Unsichtbare Gefahr: Junge Mutter gelähmt - wegen Make-Up-Pinsel

Das Foto von Joelene Gilchrist zeigt eine strahlende junge Frau und das obwohl sie im Rollstuhl sitzt. Ihr kleiner Sohn schiebt seine Mutter und lächelt in die Kamera. Doch hinter dem vermeintlich normalem Familienfoto steckt ein schreckliches Schicksal.

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Joelene Gilchrist ist gelähmt, weil sie den Make-Up-Pinsel ihrer besten Freundin verwendete.

Joelene Gilchrist ist gelähmt, weil sie den Make-Up-Pinsel ihrer besten Freundin verwendete. Bild: Screenshot Facebook / Jo Gilchrist

Lähmung wegen einem Make-Up-Pinsel

Die 27-jährige Australierin wollte lediglich einen kleinen Pickel überschminken. dafür lieh sie sich den Pinsel ihrer besten Freundin aus. Doch was niemand ahnte: Mit diesem unter Frauen völlig normalen Ritual fing sich Joelene eine lebensbedrohliche Infektion ein. Denn ihre Freundin litt kurz vorher an einer Staphylokokkeninfektion. Da ihr Immunsystem zu diesem Zeitpunkt extrem geschwächt war, breiteten sich die keime in ihrem ganzen Körper aus und wanderten in ihre Wirbelsäule, so die "Bild"-Zeitung.

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Bakterien infizieren die Wirbelsäule

"Es begann mit einem kleinen Schmerz im Rücken. Ich dachte, es liegt an meiner schlechten Körperhaltung", sagt die junge Frau gegenüber "Daily Mail Australia". Doch die Schmerzen wurden schlimmer. "Es war ein unvorstellbarer Schmerz. Ich dachte ernsthaft, ich würde sterben. Es war schlimmer als Geburtswehen", erzählt sie weiter. Sie kam in die Notaufnahme. Ihr Körper wurde allmählich taub. Dann die schreckliche Diagnose: Bakterieninfektion. Sie müsste ihr ganzes Leben in einem Rollstuhl verbringen. Diese Nachricht schockte die ganze Familie.

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"Meine beste Freundin fühlt sich grauenhaft, aber es ist überhaupt nicht ihre Schuld. Ich hatte einfach nur ein schwaches Immunsystem, das war der perfekte Nährboden für die Bakterien", sagt Joelene. Die ersten drei Monate muss sie im Krankenhaus verbringen. Nimmt starke Antibiotika zu sich. Ihr zweijähriger Sohn versteht die ganze Situation nicht.

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Junge Mutter lernt wieder laufen

Entgegen allen Prognosen kämpft sich die junge Frau zurück ins Leben. "Ich lerne gerade wieder zu laufen. Vor zwei Wochen sagte man mir, ich könnte einmal in der Lage sein, ein bis zwei Stunden am Tag zu laufen. Zum Beispiel zum Einkaufen, oder um die Wäsche aufzuhängen. Ich bin glücklich damit. Ich habe das ehrlich gesagt nicht einmal erwartet", sagt sie. Die junge Mutter hatte wahnsinniges Glück. Wäre der Keim in ihr Gehirn geraten, wäre sie womöglich gestorben.

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bua/news.de
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