28.09.2014, 07.00 Uhr

Passenger Shaming: Facebook-Profil entlarvt Fluggäste des Grauens

Von news.de-Redakteurin Juliane Ziegengeist

Über die fehlenden Manieren manchner Leute könnte man ganze Romane schreiben. Doch die Facebook-Seite Passenger Shaming begnügt sich lieber damit, Fotos sprechen zu lassen. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Fluggäste öffentlich an den Pranger zu stellen, die sich an Bord benehmen wie Neandertaler.

Mit diesen Fluglinien sollten Sie besser nicht reisen!

Viele Passagiere können ihre Füße nicht bei sich lassen?

Viele Passagiere können ihre Füße nicht bei sich lassen? Bild: news.de-Screenshot (Facebook/Passenger Shaming)

Fluggäste des Grauens auf Passenger Shaming entlarvt

Und davon gibt es offenbar mehr als genug. Beinahe täglich tauchen auf der Seite von Passagieren oder Flugbegleitern heimlich geschossene Fotos auf, die zeigen, wie sich Gäste betrinken, ihren Unrat zwischen den Sitzen zurücklassen oder sich an Ort und Stelle eine Pediküre verpassen. All das wird auf Passenger Shaming dokumentiert. 168.000 Fans folgen dem Account mittlerweile.

Hollywood-Star Gérard Depardieu hat sich im Flugzeug schon mal erleichtert!

Frustrierte Stewardess brachte Facebook-Projekt an den Start

Ins Leben gerufen hat ihn die Stewardess Shawn Kathleen, die bei ihrer Arbeit schon so einiges gesehen hat. Und weil geteiltes Leid halbes Leid ist und sie ihrem Ärger über anstandslose Passagiere Luft machen wollte, initiierte sie das Projekt Passenger Shaming, das es nicht nur auf Facebook, sondern auch Twitter und Instagram gibt.

Lesen Sie hier, wie Sie sich auf Reisen richtig verhalten.

Widerlich! Hier hat jemand sein benutztes Kondom vergessen.

Widerlich! Hier hat jemand sein benutztes Kondom vergessen. Bild: news.de-Screenshot (Facebook/Passenger Shaming)

Von gebrauchten Boxershorts bis hin zu vollgepinkelten Waschbecken

Hier kann jeder Vielflieger seinen Frust ablassen oder erkennen, dass es auch immer noch etwas schlimmer geht. Denn während zurückgelassener Müll und ausgestreckte Füße schon längst zu den Klassikern gehören, dürften entblößte Oberkörper, liegengelassene Boxershorts und vollgepinkelte Waschbecken (zum Glück!) zu den schrecklichen Ausnahmen gehören.

Dieser Fluggast mag es obenrum offenbar etwas luftiger.

Dieser Fluggast mag es obenrum offenbar etwas luftiger. Bild: news.de-Screenshot (Facebook/Passenger Shaming)

Passenger Shaming aber beweist: Auch diese gibt es! Ob deren Zurschaustellung künftige Übeltäter allerdings davon abhält, das Flugzeug als Müllhalde zurückzulassen oder ihre Sitznachbarn zu terrorisieren, muss bezweifelt werden. Das Material für Ekel-Alarm auf Passenger Shaming wird daher so bald wohl nicht ausgehen.

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