04.06.2014, 13.54 Uhr

Schock-Studie: Porno-Vielgucker haben laut Studie ein kleineres Gehirn

Mit Hilfe einer sogenannten Magnetresonanztomographie (MRT) hielten die Forscher schließlich fest, wie sich die Hirnstruktur der Befragten gestaltet und auch wie sich ihr Gehirn beim Konsum pornografischen Materials verhält. Dabei stellte sich ein erstaunlicher Zusammenhang zwischen der Anzahl der Stunden, in denen Pornos geschaut werden, und der Größe der grauen Substanz im gesamten Hirn heraus.

Demnach schrumpft das Hirn bei steigendem Pornokonsum. Betroffen sei vor allem das Striatum, das zum Belohungssystem des Gehirns gehört. Laut der Studie nahm sein Volumen ab, je mehr sich die Probanden mit pornografischem Material beschäftigten. Das Belohnungssystem leiere im Vergleich zu Personen mit seltenerem Pornokonsum gewissermaßen aus, schlussfolgert Wissenschaftlerin Kühn.

Wie schädlich Pornos tatsächlich sind, bleibt offen

«Deswegen nehmen wir an, dass Probanden mit hohem Konsum immer stärkere Anreize benötigen, um das gleiche Belohnungsniveau zu erreichen», erklärt die Forscherin weiter. Ob die Veränderung des Hirnvolumens eine Folge des häufigen Pornoschauens ist oder die Unterschiede zwischen den getesteten Männer schon vor der Untersuchung bestanden und den hohen Konsum erst bewirken, bleibt noch zu klären.

Die Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass die erste Erklärung zutrifft, also zu viele Pornos das Gehirn schrumpfen lassen. Das würde bedeuten, dass sich Pornofans künftig wohl besser in Zurückhaltung üben. Denn wir will schon an Hirnmasse einbüßen oder auf lange Sicht abstumpfen, was erotische Reize angeht. Weniger ist manchmal eben doch mehr.

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zij/news.de
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