27.07.2019, 07.24 Uhr

Helene Fischer und Thomas Seitel: Helene-Freund packt über Beziehung aus und wütet gegen Medien

Helene Fischers Freund Thomas Seitel leidet unter der negativen Berichterstattung.

Helene Fischers Freund Thomas Seitel leidet unter der negativen Berichterstattung. Bild: picture alliance/Rolf Vennenbernd/dpa

Es war die Schlagzeile des letzten Jahres! Im Dezember 2018 gaben Helene Fischer und Florian Silbereisen ihre Trennung bekannt. Für viele Fans war das Liebes-Aus ein echter Schock. Während Florian Silbereisen aktuell ohne neue Partnerin durchs Leben geht, hat Helene Fischer in Thomas Seitel eine neue Liebe gefunden. Seither wollen die Schlagzeilen über die Schlagersängerin und ihren neuen Lebensgefährten nicht abreißen. Doch damit soll nun Schluss sein. Erstmals seit Bekanntwerden seiner Beziehung zu Helene Fischer wendet sich Thomas Seitel an die Öffentlichkeit.

Helene Fischer: So sehr leidet ihr Lebenspartner Thomas Seitel unter den Medien

Im "ZEIT"-Interview spricht der Akrobat und Lebenspartner von Helene Fischer erstmals über den den schwierigen Umgang mit den Boulevardmedien und den Hass, den er in den vergangenen Monaten erlebt hat. Wie der 34-Jährige in dem Gespräch offen erklärt, ist die negative Berichterstattung "mittlerweile so massiv und belastend, dass ich mich dazu entschlossen habe, darüber zu sprechen." Im Gegenteil zu anderen prominenten Paaren mussten Thomas Seitel und Helene Fischer in den vergangenen Wochen einige unschöne Schlagzeilen über sich ergehen lassen.

Wie kommt Thomas Seitel mit seiner neuen Promi-Rolle zurecht?

Seitel muss sich nach eigenen Worten an seine neue Rolle gewöhnen: "Man findet auf einmal in den Medien statt, ohne wirklich etwas dafür geleistet zu haben." Sich verlieben sei keine Leistung. "Eigentlich geht's mir fantastisch, ich bin sehr verliebt - andererseits muss ich lernen, mit dieser Art von Öffentlichkeit umzugehen. Es ist natürlich schön, wenn Leute einen erkennen, ich hatte nie ein Problem mit Kameras, aber man muss sich erst einmal daran gewöhnen, ständig mit Handys gefilmt zu werden, auch wenn man privat sein möchte."

Seitel ist nach eigenem Bekunden kein Schlager-Fan. Ob er den früher gehört habe? "Nein, höchstens mal beim Après-Ski oder auf der Kirmes, am Autoskooter, aber sonst nie." Die Tournee der Sängerin Helene Fischer begleitete er 2017/18 als Akrobat.

Offene Worte! Thomas Seitel rechnet mit den Medien ab

Zu seiner Nachfolge von Florian Silbereisen als Freund von Helene Fischer sagt Seitel: "Viele Leute konnten sich nicht vorstellen, dass sich Helene und Florian jemals trennen würden. Und dann gibt es auch gleich einen neuen Mann an ihrer Seite. Und es gibt nicht mal Streit." Es sei aber nun mal so und wahr. "Normalerweise beruhigt sich die Berichterstattung über prominente Paare nach ein paar Wochen, in unserem Fall geht das so seit einem halben Jahr, Woche für Woche, obwohl es nichts Neues zu berichten gibt." Das hänge wohl auch mit der Inszenierung der heilen Schlagerwelt zusammen: "Ich kann mir vorstellen, dass das eine Rolle spielt. Dass es in der traditionellen Vorstellung der Schlagerwelt so etwas nicht geben darf."Nachdem Helene Fischer ihre Beziehung zu Seitel bekanntgegeben hatte, musste vor allem er einige unschöne Erfahrungen machen. Seitel zufolge "gibt es öffentliche Aufrufe im Internet, alle Informationen aus meiner Vergangenheit gegen Bezahlung zu sammeln".

Wie ist das Verhältnis zwischen Thomas Seitel und Florian Silbereisen?

Zu Silbereisen habe er auch Kontakt: "Und mir ist auch wichtig, ein gutes Verhältnis zu Florian zu haben (...). Mittlerweile haben wir persönlich miteinander gesprochen und zusammen ein Bier getrunken. Ich hatte ihm auch vorher schon am Telefon gesagt, wie sehr ich mich darüber freue, dass er weiterhin als Freund in Helenes Leben bleibt."

Wann hat das endlich ein Ende? Thomas Seitels Familie von Journalisten belästigt

Keine leichte Situation für den 34-Jährigen. "Es werden Lügen verbreitet und Unwahrheiten geschrieben, zum Beispiel, dass ich Tänzer bin." Thomas Seitel stellt klar: "Ich bin Akrobat." Auch erzählt er, dass seine Familie immer wieder von den Medien belästigt werde. Manche Berichterstattung sieht Seitel sehr kritisch: "Ich habe mich mit allen Konsequenzen für diese Frau entschieden, aber meine Familie ist jetzt leider auch involviert." Es gebe Aufrufe im Internet, alle Infos aus seiner Vergangenheit gegen Bezahlung zu sammeln. "Journalisten stehen bei meiner Oma und meinem Opa im Hausflur. Meine Oma ist nicht mehr die Schnellste auf den Beinen, sie ist 91!" Da frage er sich, wo der Anstand bleibe.

Thomas Seitel wurde als Hochstapler und Millionenverprasser beschimpft

Auch wurde Thomas Seitel immer wieder persönlich angegriffen und beschimpft, wie er nun selbst erzählt. "Ich war ja bislang ein Phantom", sagt er in dem Interview. "Ich habe immer hart für mein Geld gearbeitet, habe mir mein Leben immer selbst finanziert. Ich bin kein Hochstapler und kein Millionen-Verprasser." Weiter führt der Freund von Helene Fischer aus: "Lange wollte ich gar nichts zu alldem sagen, aber solche Berichte ärgern mich." Umso wichtiger ist es ihm nun, zu erklären, wer Thomas Seitel wirklich ist. Seitel ist ein echter Sportliebhaber. Bevor er mit dem Turnen anfing, probierte er sich im Fußball und Handball aus. Zu seinen Lieblingsdiziplinen beim Turnen zählt er Sprung, Barren und Reck. Was bislang nur wenige Menschen wissen: Der 1,83 Meter große Akrobat absolvierte ein Studium an der Deutschen Sporthochschule in Köln. Nach dem Abschluss seines Studiums absolvierte er ein Praktikum beim RTL-Mittagsmagazin "Punkt 12" und arbeitete dann eigenen Angaben zufolge bei "RTL Explosiv".

Maulwurf wollte Trennung von Helene Fischer und Florian Silbereisen öffentlich machen

Auch spricht Thomas Seitel in dem Interview so offen wie nie über den Ablauf der Trennung von Helene Fischer und Florian Silbereisen. "Wir haben irgendwann mitbekommen, dass Leute mit Informationen an die Öffentlichkeit gehen wollten ...", erzählt Seitel. Ihm zufolge habe es "einen Maulwurf, der mit der Trennungs-Information zu den Boulevardmedien gegangen ist und uns quasi an die Medien verkauft hat", gegeben. Demnach war die Bekanntgabe der Trennungs-Information zu diesem Zeitpunkt keinesfalls geplant. Auch stellt Thomas Seitel klar: "Helene und mir ist etwas passiert, was Millionen Menschen auf der Welt passiert: Wir haben uns in einander verliebt." Da bleibt eigentlich nur zu hoffen, dass die negativen Schlagzeilen und die Eingriffe in das Privatleben von Thomas Seitel mit dem Interview endlich ein Ende finden werden.

sba/rut/news.de/dpa
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