28.06.2019, 08.28 Uhr

Prinz William: DAS passiert, wenn Prinz George sich als homosexuell outet

Würde seine Kinder uneingeschränkt unterstützen: Prinz William

Würde seine Kinder uneingeschränkt unterstützen: Prinz William Bild: dpa

Im vergangenen Jahr gab es eine Sensation im britischen Königshaus: Zum ersten Mal gab es eine gleichgeschlechtliche Hochzeit bei den Royals. Lord Ivar Mountbatten, ein Cousin von Queen Elizabeth II., hat seinen Freund James Coyle geheiratet. Damit sind die Royals endlich im Jahr 2019 angekommen. Doch was passiert eigentlich, wenn sich ein Thronfolger als homosexuell outen würde?

Prinz William ganz offen über Homosexualität seiner Kinder

Eigentlich sind Prinz William (37) und Herzogin Kate (37) weit davon entfernt, sich bereits Gedanken über die Sexualität ihrer Kinder zu machen. Erst im April 2018 kam ihr dritter Spross, Prinz Louis (1), zur Welt. Prinz George ist gerade einmal fünf Jahre alt und seine Schwester, Prinzessin Charlotte, vier. Dennoch können die drei Mini-Royals bereits jetzt auf die uneingeschränkte Unterstützung ihres Vaters bauen - und das bei jeder Form der sexuellen Orientierung.

"Wenn meine Kinder homosexuell sein sollten, dann werde ich sie vollkommen unterstützen", sagte Prinz William am Rande seines Besuches des "Albert Kennedy Trust", einer Wohltätigkeitsorganisation, die sich um junge Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender kümmert, die auf der Straße leben müssen. Bei einer Gruppendiskussion der LGBT-Community hatte ein Jugendlicher den Mann von Herzogin Kate gefragt, wie er reagieren würden, wenn sich seine Kinder als homosexuell outen würden.

Sorge bei Royals vor Coming-out von Prinz George, Prinzessin Charlotte und Prinz Louis

Allerdings bereitet ihm eine Sache dennoch auch Sorgen: Die Bekanntheit seiner Familie. "Ich wünschte, wir würden in einer Welt leben, in der es absolut normal und cool ist", erklärte William laut dem britischen Nachrichten-Sender "BBC" weiter. Aber seine Familie sei in einer besonders exponierten Position. "Dieser Teil macht mich nervös", so der 37-Jährige.

Er mache sich Sorgen, dass seine Kinder "hasserfüllte Kommentare", Verfolgung und Diskriminierung erleben könnten. Hier und heute liege es an allen, damit diese Dinge in Zukunft der Vergangenheit angehören, so William.

So wurde Prinz Harry kürzlich Opfer einer Verbal-Attacke eines Neonazis. Er beschimpfte den 34-Jährigen als "Rassenverräter", weil seine Frau Meghan Markle afroamerikanische Wurzeln hat.

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