03.04.2019, 18.08 Uhr

Queen Elizabeth II.: Nach Prinz Phillip macht auch die Queen Schluss

Die Queen hinter dem Steuer bei einem Ausflug in Balmoral

Die Queen hinter dem Steuer bei einem Ausflug in Balmoral Bild: imago/i Images/spot on news

Selbst mit über 90 Jahren und mit etlichen Chauffeuren ließen sich Queen Elizabeth II. und ihr Ehemann Prinz Philip nicht davon abhalten, sich selbst ans Steuer zu setzen und Auto zu fahren. Doch nachdem sich Prinz Philip dazu durchgerungen hatte, mit 97 Jahren das Autofahren bleiben zu lassen und seinen Führerschein abzugeben, scheint sich Queen Elizabeth II. ein Beispiel an ihrem Gatten zu nehmen.

Queen Elizabeth II. will nicht mehr selbst Auto fahren

Die 92-jährige Monarchin verzichtet nämlich angeblich ab sofort darauf, sich auf öffentlichen Straßen selbst hinter das Steuer zu setzen. Auslöser war offenbar der Unfall ihres Gatten Prinz Philip (97) im Januar. Bislang war die Königin die einzige Person in Großbritannien, die ohne Führerschein ein Auto fahren darf - und von diesem Privileg machte die Monarchin auch gerne Gebrauch.

Königin Elizabeth fährt künftig nur noch mit Chauffeur

Als leidenschaftliche Autofahrerin besitzt Queen Elizabeth II. eine Flotte aus Fahrzeugen, darunter Wagen der Marken Land Rover und Jaguar. Auf Anraten ihres Sicherheitsteams soll sich die 92-Jährige nun dazu entschlossen haben, das Fahren zumindest in der Öffentlichkeit einzustellen und auf einen Chauffeur zurückzugreifen, wie die "Times" berichtet. Auf den Wegen ihrer royalen Anwesen wird Queen Elizabeth II. aber voraussichtlich weiter selbst ihre Autos lenken.

Nach Horror-Crash: Prinz Philip gibt Führerschein freiwillig ab

Am 17. Januar war Prinz Philip, der mit einem Land Rover unterwegs war, nahe des königlichen Landsitzes in Sandringham mit einem Kia zusammengestoßen, den er offenbar von der Sonne geblendet beim Abbiegen übersehen hatte. Der Ehemann der Queen blieb unverletzt, eine Insassin des anderen Wagens brach sich aber das Handgelenk. Wenige Tage nach dem Unfall schrieb ihr Philip laut "Sunday Mirror" einen Brief, in dem er ihr eine schnelle Genesung wünschte. Anschließend hatte der 97-Jährige dann freiwillig seinen Führerschein abgegeben. Ein Gerichtsverfahren bleibt ihm erspart. Man sei zu dem Entschluss gekommen, dass eine Anklage nicht "im öffentlichen Interesse" sei, so die Staatsanwaltschaft.

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