29.01.2019, 08.05 Uhr

Prinz Philip: Mann von Queen Elizabeth II. gibt nach seinem Crash klein bei

Prinz Philip hat sich nach dem folgenschweren Autounfall einen Ruck gegeben und sich bei den verletzten Opfern per Brief entschuldigt.

Prinz Philip hat sich nach dem folgenschweren Autounfall einen Ruck gegeben und sich bei den verletzten Opfern per Brief entschuldigt. Bild: Haydn West / PA Wire / picture alliance / dpa

Nach öffentlicher Kritik wegen seines Verhaltens bei einem Autounfall hat sich der britische Prinz Philip (97) in einem Brief bei den Verletzten entschuldigt. Der Ehemann von Königin Elizabeth II. schrieb: "Ich möchte, dass Sie wissen, wie sehr mir mein Anteil am Unfall an der Babingley-Kreuzung leid tut."

Prinz Philip baut ohne Sicherheitsgurt fatalen Auto-Unfall

Der 97-Jährige war in die Kritik geraten, weil er in seinem Alter noch Auto fährt, sich zunächst nicht persönlich bei den Unfallopfern entschuldigte und nach dem Vorfall zu Fuß nach Hause marschierte.

So erklärt der Mann von Queen Elizabeth II. seinen Autounfall

Er kenne den starken Verkehr dort in der Nähe von Sandringham sehr gut, schrieb Prinz Philip in seinem Brief. Doch sei er von der Sonne am Nachmittag stark geblendet worden und habe das andere Fahrzeug nicht gesehen. "Ich bereue sehr die Konsequenzen." Ihm sei nach dem Unfall außerdem geraten worden, zum Landsitz Sandringham zurückzukehren. Dort verbringt er mit seiner Ehefrau Queen Elizabeth II. seit Jahrzehnten viele Winterwochen.

Der Buckingham-Palast bestätigte am Sonntag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur die Echtheit des Briefs. Prinz Philip habe beiden verletzten Frauen geschrieben, teilte eine Sprecherin mit.

2 Verletzte nach Auto-Unfall - Prinz Philip ist Schuld!

Prinz Philip hatte sich bei dem Unfall am 17. Januar in der Nähe des Landsitzes mit seinem Land Rover überschlagen, kam aber ohne Blessuren davon. Im anderen Fahrzeug brach sich eine Beifahrerin ein Handgelenk, die Fahrerin erlitt Schnittwunden am Knie. Ärzte behandelten beide Frauen in einer Klinik in der Grafschaft Norfolk. Ein neun Monate altes Baby im Auto blieb unverletzt.

Royale Grüße an Unfallopfer - Queen Elizabeth II. schreibt an Emma Fairweather

Eine der Frauen, Emma Fairweather, hatte vor einigen Tagen beklagt, dass der Herzog von Edinburgh nichts von sich hören lasse. Hingegen habe ihr Queen Elizabeth II. (92) über eine eng vertraute Hofdame ihre "wärmsten guten Wünsche" ausrichten lassen. Das sei zwar eine nette Geste, aber nicht die Königin sei in den Unfall verwickelt gewesen, sondern deren Mann. Der Buckingham-Palast hatte damals der dpa mitgeteilt, die Grußnachricht an die Insassinnen des Autos seien im Namen der Königin und ihres Mannes übermittelt worden.

Mit dem Entschuldigungsbrief glättete Prinz Philip die Wogen

"Eine Menge Leute hatten mir gesagt, dass ich nichts Nettes von Prinz Philip erwarten kann", sagte Fairweather. Von seinem Schreiben war sie aber begeistert, vor allem von der Unterschrift ohne offiziellen Titel: "Yours sincerely Philip" (Hochachtungsvoll! Philip). Der Brief ist auf den 21. Januar datiert, also vier Tage nach dem Unfall.

Nur wenige Tage nach dem Unfall wurde Prinz Philip am Steuer eines neuen Geländewagens gesichtet -nicht angeschnallt und ohne Beifahrer. Das feuerte die Debatte über Senioren am Steuer weiter an.

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loc/news.de/dpa
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