01.11.2018, 09.31 Uhr

Daniel Küblböck vermisst: Skurrile Theorien! Ist der DSDS-Star noch am Leben?

Ist Daniel Küblböck vielleicht gar nicht tot?

Ist Daniel Küblböck vielleicht gar nicht tot? Bild: Jörg Carstensen / dap

Es war ein Schock, als es am 9. September 2018 hieß, Daniel Küblböck sei während einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York bei Neufundland (Kanada) über Bord der AIDAluna gegangen. Seitdem grassieren die verschiedensten Theorien, was dem DSDS-Star zugestoßen sein könnte.

Daniel Küblböck geht in Kanada über Bord des Kreuzfahrtschiffes AIDAluna

Seitdem ist viel passiert. Daniel Küblböcks Schauspielschule stritt Vorwürfe des Mobbings gegen den DSDS-Star ab. Weggefährten verabschiedeten sich extrem emotional oder etwas unpassend. Daniels Familie stritt Selbstmordabsichten Daniels abund alle fragten sich, wann der vermisste Daniel Küblböck eigentlich für tot erklärt werden müsse.

Vieles ist noch immer im Unklaren. Auch und vor allem, weil nach wie vor Daniel Küblböcks Leichnam nicht gefunden wurde. Das bildet natürlich den idealen Nährboden für wilde Spekulationen. Dabei ist vor allem für Daniels engste Freunde und Weggefährten klar: Daniel hat definitiv keinen Selbstmord begangen. Ihre Argumente:

Daniel Küblböck kann keinen Selbstmord begangen haben, weil...

  • 1. Er ein geordnetes, finanziell sorgenfreies Leben hatte.
  • 2. Er sich angeblich auf ein neues Leben als Frau freute.
  • 3. Er eine enge Beziehung zu seiner Adoptivmutter Kerstin Elisabeth Kaiser hatte, der er keinen Selbstmord zugemutet hätte.

Unter Daniel Küblböcks Freunden kursieren darum andere Theorien zu seinem eventuellen Tod

Die Unfall-Theorie: Ex-DSDS-Moderator Carsten Spengemann erklärte gegenüber "T-Online", er könne sich nur vorstellen, dass Daniel Opfer eines Unfalls wurde: "... passt es für mich nicht zusammen, dass er gesprungen sein soll. Vielleicht ist er ausgerutscht und über Bord gegangen."

Die Risiko-Theorie: Daniel Küblböcks enger Freund Peter Panzer hebt einen besonderen Aspekt der Persönlichkeit des Verunglückten hervor. Er habe Daniel Küblböck als Menschen erlebt, der das Risiko liebte und für so manch halsbrecherische Aktion zu haben war. Wurde ihm eine solche auf der AIDAluna zum Verhängnis? Ist er wegen eines eingegangenen Risikos unbeabsichtigt von der Reling gestürzt?

Die Alkohol-Theorie: Vor allem im Umfeld der ETI Schauspielschule Berlin, die Küblböck besuchte, wurde immer wieder angedeutet, er habe ein großes Problem mit Alkohol gehabt. Ihm sei sogar eine Therapie nahegelegt worden. Ist der DSDS-Star also betrunken von Bord gefallen?

Die Streit-Theorie: Auch wenn die Beziehung zwischen Daniel Küblböck und seiner Adoptivmutter blendend war, soll es im Umfeld der Kreuzfahrt zum Streit zwischen beiden gekommen sein. War der Sturz ins offene Meer also eventuell eine Kurzschlussreaktion? Zumal Kerstin Elisabeth Kaiser mit an Bord des Kreuzfahrtschiffes gewesen sein soll. Die Tatsache, dass die Millionärin seitdem wie vom Erdboden verschluckt scheint, trägt viel zu den Spekulationen bei.

War alles nur inszeniert und ist Daniel Küblböck vielleicht noch am Leben?

Im Internet kursieren natürlich auch Gerüchte, die einen Tod des Sängers kategorisch ausschließen. Sie gehen davon aus, dass Daniel Küblböck einen klaren Cut wollte. Dass man ihn für tot erklärt und er so alle Möglichkeiten habe, ein vollkommen neues Leben zu beginnen. Was zunächst abstrus klingt, wird durch Aussagen von Olivia Jones durchaus nachvollziehbar. Die sei nämlich live dabei gewesen, als Küblböck auf offener Straße von Passanten massiv angefeindet wurde.

Auch Robin Gasser, lange Zeit der Partner von Daniel, sieht die Theorie als gar nicht so abwegig an: Sie sei "eine Theorie, die auf alle Fälle Daniel zuzutrauen wäre, aber auch eben nur auf Hypothesen basiert." Allerdings räumt er im Interview mit der "TZ" ein, dass das eher Wunschdenken sei, "weil mir diese Theorie Hoffnung schenkt".

Sind Sie depressiv oder haben Sie Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge auch unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111.

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pap/kns/news.de
Jens BüchnerBeatrice EgliJens BüchnerNeue Nachrichten auf der Startseite