22.10.2018, 11.16 Uhr

Daniel Küblböck: Polizei von Kanada mit Aussage über AIDAluna-Vermisstenfall

Daniel Küblböck wird seit dem 9. September 2018 vermisst.

Daniel Küblböck wird seit dem 9. September 2018 vermisst. Bild: dpa

Beinahe einen Monat ist es her, dass Daniel Küblböck vom Kreuzfahrtschiff "AIDALuna" in den Atlantik stürzte. Das Verschwinden des einstigen DSDS-Paradiesvogels sorgte nicht nur in der deutschen, sondern auch in der internationalen Presse für Schlagzeilen. Freunde und Wegbegleiter zeigten sich bestürzt und konnten die traurige Meldung kaum fassen.

Vermisstenfall Daniel Küblböck: Olivia Jones erhebt schwere Vorwürfe

Auch Olivia Jones, eine sehr enge Freundin von Daniel Küblböck, meldete sich zu Wort und erhob schwere Vorwürfe. Der Dragqueen zufolge soll eine Hormontherapie Schuld an dem Unglücksfall sein und eine Kurzschlussreaktion bei dem Ex-DSDS-Kandidaten ausgelöst haben. "Aber welcher Arzt hat ihm die verschrieben? Hormone darf man nur nehmen, wenn man mindestens ein halbes Jahr als Frau gelebt hat. Und das hat Daniel definitiv nicht", prangerte Jones im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung an. "Wer auch immer ihm die Präparate gegeben hat, muss vor ein Gericht gestellt werden."

Beging Daniel Küblböck Selbstmord?

Warum Daniel Küblböck wirklich von Bord ging, werden wir wohl nie mit Sicherheit erfahren. An einen Selbstmord glaubt der Vater von Daniel Küblböck allerdings nicht. "Daniel war nicht depressiv, aber er hatte seit kurzem psychische Probleme, die man wohl am Besten mit einer Art Psychose beschreiben kann. Ich kann für mich zu hundert Prozent ausschließen, dass Daniel einen Selbstmord geplant oder vor hatte, sein Leben zu beenden", so Günter Küblböck in einem persönlichen Statement auf der offiziellen Homepage des Entertainers.

Polizei Kanada gibt Statement ab

Doch wie geht es nun weiter in dem Vermisstenfall Daniel Küblböck? Zuständig ist seit dem Abbruch der Suchaktion nicht mehr die Küstenwache, sondern die kanadische Polizei. Diese behandelt den Fall laut "tz" als eben solchen und nicht als Kriminalfall mit einem möglichen Fremdverschulden.

Vermisstenfall Daniel Küblböck bleibt 99 Jahre geöffnet

Im Zuge dessen gab die Polizei Kanada ein überraschendes Detail ihrer Arbeit preis. "Bitte beachten Sie, dass wir Vermisstenfälle 99 Jahre lang geöffnet halten müssen oder bis das Alter der vermissten Person 107 Jahre erreicht." Updates zum Fall Daniel Küblböck sind allerdings in nächster Zeit nicht zu erwarten. "Ohne dass weitere Beweise dazukommen und in Abwesenheit des Körpers von Herrn Küblböck, erwarten wir keine kommenden Updates", so Glenda Power von der kanadischen Polizei gegenüber der "tz".

Sind Sie selbst depressiv oder haben Sie Selbstmord-Gedanken? Dann kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge auch unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111.

Lesen Sie auch: Überwachungs-Video der Aida soll seine finalen Minuten an Bord zeigen.

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fka/kns/news.de
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