14.09.2018, 19.51 Uhr

Vermisstenfall Daniel Küblböck: Weggefährten des DSDS-Paradiesvogels beziehen jetzt Stellung

Thomas M. Stein (Foto) lernte Daniel Küblböck am Anfang seiner Karriere bei

Thomas M. Stein (Foto) lernte Daniel Küblböck am Anfang seiner Karriere bei "DSDS" kennen Bild: imago/Eibner/spot on news

Als der seit dem 9. September als vermisst geltende Daniel Küblböck (33) im Jahr 2003 durch "Deutschland sucht den Superstar" berühmt wurde, fand er in dem damaligen "DSDS"-Juror Thomas M. Stein (69) einen Mentor. Nun hat sich der Musikproduzent zum Verschwinden seines ehemaligen Schützlings im Interview mit dem Experten-Podcast "Fragen wir doch!" für "105'5 Spreeradio" geäußert.

Daniel Küblböck vermisst: Es-"DSDS"-Weggefährte erinnert sich an Castingshow-Kandidaten

Demnach sagte Stein: "Daniel war nicht so sensibel, wie man ihn dargestellt hat. Er war eine außergewöhnliche Person, die man immer wieder auffangen musste. Als väterlicher Freund musste ich ihn davor schützen, nicht in jeden Scheinwerfer zu gehen." Küblböck habe sich immer wieder nicht wahrgenommen gefühlt.

Thomas M. Stein nahm Daniel Küblböck bei "Deutschland sucht den Superstar" in Schutz

Bereits zu "Deutschland sucht den Superstar"-Zeiten habe er Daniel Küblböck gegen Kritik von Mit-Juror Dieter Bohlen (64) verteidigt: "Für mich ist und war Daniel ein wunderbarer Entertainer, der mit dem Publikum gespielt hat", so Stein. Außerdem attestierte er dem vermissten 33-Jährigen neben Entertainment-Qualitäten auch Professionalität: "Im Gegensatz zu 50 anderen 'DSDS'-Kandidaten hat Daniel stets an sich gearbeitet."

Ein Statement zum Vermisstenfall Daniel Küblböck gab auch Entertainer Oliver Kalkofe ab. Der "Kalkofes Mattscheibe"-Star, bekannt für seine zynischen Kommentaren zum Mediengeschehen, postete bei Facebook seine Gedanken zur Causa Küblböck. "Dieser Selbstmord stimmt mich unendlich traurig", beginnt der "SchleFaZ"-Moderator seine Ausführungen und schreibt weiter "Ja, er war eine schrille und bisweilen irrwitzig erscheinende Gestalt, er polarisierte und viele seiner Performances waren diskussionswürdig (...)Ja, ich habe auch sehr oft über ihn gespottet und Witze gemacht, (...) (j)edoch nicht über ihn als Person, sondern nur über seine Aktionen und Auftritte (...)Und glücklicherweise gehörte er zu den Menschen, die auch selbst über sich lachen konnten", erinnert sich der Satiriker an den "Deutschland sucht den Superstar"-Künstler.

Schnell musste sich Oliver Kalkofe Häme und Kritik an seinen Worten gefallen lassen - die Vorwürfe reichten von Heuchelei über Scheinheiligkeit bis zu Geschmacklosigkeit; der aktuelle Facebook-Post von TV-Star Helena Fürst ist nur ein Beispiel dafür. Oliver Kalkofe sah sich somit zu einem weiteren Statement genötigt, in dem er seine satirische Arbeit verteidigte. Er habe sich mit seinen teils bissigen Parodien "immer die größte Mühe gegeben, nicht die Menschen an sich und auch nicht ihr Privatleben als Zielscheibe zu nehmen, sondern ihre Performance und ihr öffentliches Auftreten". Allen Anfeindungen zum Trost stehe Kalkofe "weiterhin zu jedem Scherz, Spruch und Witz, den ich selbst über Küblböck oder andere Künstler in meiner langen Karriere als Satiriker und Humorist gemacht habe".

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

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