14.09.2018, 14.31 Uhr

Daniel Küblböck: Schauspielschule streitet Mobbing-Vorwürfe ab und erntet Shitstorm

Daniel Küblböck wird vermisst.

Daniel Küblböck wird vermisst. Bild: dpa

Im Fall des vermissten früheren TV-Stars Daniel Küblböck weist die von ihm zuletzt besuchte Schauspielschule Mobbing-Vorwürfe zurück. "Die Behauptung über Mobbing an unserer Schule weisen wir strikt zurück", hieß es in einer Erklärung der Schule am Montagvormittag in Berlin.

Daniel Küblböcks ETI Schauspielschule Berlin meldet sich zu Wort

"Wir sind zutiefst bestürzt und geschockt über das Verschwinden unseres Schülers Daniel Kaiser-Küblböck. Die ETI Schauspielschule Berlin möchte zum Schutz der Privatsphäre von Daniel zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen zu den im Internet kursierenden Gerüchten tätigen." In Gedanken sei man bei seiner Familie, den Freunden und Fans.

Schauspielschule von Daniel Küblböck weist Mobbing-Vorwürfe zurück

Küblböck war am Sonntag während einer Kreuzfahrt von Hamburg nach New York bei Neufundland über Bord gegangen und wird seitdem vermisst. Es gebe Grund zur Annahme, dass der inzwischen als Daniel Kaiser-Küblböck auftretende Sänger (erste Staffel "Deutschland sucht den Superstar" 2002/03) gesprungen sei, erklärte der Kreuzfahrt-Veranstalter.

Im Internet kursiert ein angeblich von Küblböck verfasster Eintrag, in dem von monatelangem Mobbing an seiner Schule die Rede ist und einer Dozentin vorgeworfen wird, nicht eingegriffen zu haben.

+++ Update 12.09.2018: Küblböcks Schauspielschule erlebt "Shitstorm" +++

Die von Daniel Kaiser-Küblböck besuchte Schauspielschule sieht sich Anfeindungen im Internet ausgesetzt. "Leider sehen wir uns gezwungen, unsere Facebook-Präsenz vorübergehend einzustellen", teilte die ETI Schauspielschule Berlin am Mittwoch mit. "Ein durch unbelegte, im Netz kursierende Mobbing-Behauptungen ausgelöster Shitstorm ist über uns hereingebrochen, der sowohl Daniel gegenüber unwürdig ist, als auch dem Ansehen unserer SchülerInnen, AbsolventInnen und DozentInnen schadet."

Außerdem sagte die Schule ab Donnerstag geplante Aufführungen der Abschlussinszenierung des Schauspieljahrgangs ab, in dem auch Kaiser-Küblböck war: "Aufgrund der tragischen Ereignisse um Daniel Kaiser-Küblböck haben das Ensemble und die Schulleitung des ETI beschlossen, die Vorstellungen von 'Niemandsland' vom 13.-16.09. abzusagen."

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fka/jat/news.de/dpa
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