10.08.2018, 10.30 Uhr

Queen Elizabeth bestohlen: Tödliche Attacke! Wilderei im Garten der Queen

Queen Elizabeth wird nicht erfreut sein, was sich vier Jugendliche auf ihrem Schlossgelände erlaubten.

Queen Elizabeth wird nicht erfreut sein, was sich vier Jugendliche auf ihrem Schlossgelände erlaubten. Bild: picture alliance/Steve Parsons/PA Wire/dpa

Laut Berichten der britischen Zeitschrift "The Sun" wurden vier Jungen, zwei davon sind erst 13 Jahre alt, unter dem Verdacht, einen Hirsch der Queen in der Nähe von Schloss Windsor getötet zu haben, festgenommen. Die Jugendlichen waren vorgeblich auf der Jagd, als zwei ihrer Hunde das Tier zu Tode zerfleischten.

Queen Elizabeth um Hirsch vor Windsor Castle bestohlen

Die Polizei durchsuchte nach dem Todesfall den großen Park von Windsor, auch "Hinterhof der Queen" genannt. Manche Bereiche sind der Öffentlichkeit zugänglich, doch ein Teil des Parks ist Privatgelände und gehört dem britischen Königshaus. Die dort lebende Wildherde zählt etwa 500 Tiere, die sich in dem etwa 5.000 Morgen großen Gebiet befinden. Prinz Philip hat die Tiere im Jahr 1979 wiedereingeführt.

Vier Jungen sollen zwischen 22 und 23 Uhr auf der Jagd gewesen sein und das sogenannte "Lamping" durchgeführt haben. Dabei wird Licht im dunklen Wald gezielt eingesetzt, um Kaninchen aufzuschrecken bevor die Jäger dann auf die Tiere schießen, oder Hunde auf sie gehetzt werden. Stattdessen haben sie aber den Hirsch getötet, vermutlich auf den privaten Ländereien, weshalb die Jungen auch dort festgenommen wurden.

Jugendliche der Wilderei auf königlichem Gelände beschuldigt

Ein Sprecher der Thames Valley Police gab bekannt, dass die Behörden wegen eines gemeldeten Jagdereignisses in der Nähe des Shaw Farm Gate in Windsor gerufen wurden. "Die Meldung betraf einen Vorfall, bei dem ein Hirsch getötet wurde. Vier Jungen, ein 13-Jähriger und zwei 15-Jährige aus Slough, sowie ein weiterer 13-Jähriger aus Staines wurden unter dem Verdacht der Wilderei festgenommen. Sie wurden unter Untersuchung freigelassen."

Auch die örtliche Polizei schrieb auf Twitter: "Vier junge Männer wegen Wilderei im Great Park verhaftet und zwei Hunde in Gewahrsam genommen. Ein von den Hunden getöteter Hirsch wurde gefunden." Sie fügten außerdem eine Warnung hinzu: "Wenn Sie nachts Lichter im Feld sehen, melden Sie es bitte der Polizei."

Queen Elizabeth entsetzt über Tötung ihrer Tiere

Ein Insider berichtete: "Die Queen wird ohne Zweifel entsetzt von dem Gedanken sein, dass sich eine Bande Wilderer in der Dunkelheit um Windsor Castle umhertreibt." Der Vorfall fand in der Nähe des Frogmore Anwesens statt, wo Prinz Harry und Herzogin Meghan im Mai ihren abendlichen Hochzeitsempfang feierten. Queen Elizabeth soll sich zur dieser Zeit aber nicht in Windsor aufgehalten haben.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Tiere der Monarchin von Jägern erlegt wurden. Im Februar letzten Jahres wurden zwei Schwäne mit Luftdruckgewehren oder Steinschleudern in der Nähe des Schlosses in Berkshire getötet. Im Jahr 2014 wurde sogar das Video einer ähnlichen Tat in Windsor veröffentlicht. Kürzlich versetzte ein geplantes Attentat auf Prinz George die Royals in Schrecken.

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scs/kns/news.de
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