16.05.2018, 10.29 Uhr

Prinz Harry und Meghan Markle: Millionenfach abgesichert! SO irre teuer wird ihre Hochzeit

Knuffiges Sicherheitspersonal vom Windsor Castle: Diese Spürhunde patroullieren regelmäßig das Schlossgelände.

Knuffiges Sicherheitspersonal vom Windsor Castle: Diese Spürhunde patroullieren regelmäßig das Schlossgelände. Bild: dpa

Wenn Prinz Harry (33) und Meghan Markle (36) am 19. Mai auf dem Windsor Castle heiraten, sind die Sicherheitskräfte in der Residenzstadt vor den Toren Londons in höchster Alarmbereitschaft.

Meghan Markle musste mit rassistischen Attacken fertig werden

Spätestens seit dem Paar Anfang des Jahres ein Umschlag mit weißem Pulver zugesandt wurde, dürfte klar sein, dass es auch Menschen gibt, die es nicht gut mit ihnen meinen. Das Pulver stellte sich zwar als harmlos heraus, doch der Brief enthielt auch eine rassistische Hassbotschaft, wie die Polizei mitteilte. Meghan hat mütterlicherseits afroamerikanische Wurzeln.

Für besondere Anspannung dürfte bei der Polizei sorgen, dass Harry und Meghan in einer offenen Kutsche durch die Stadt fahren wollen. Sie möchten so viele Menschen wie möglich an ihrem großen Tag teilhaben lassen, hatten sie verkündet.

Windsor wird vor der royalen Hochzeit nahezu abgeriegelt

Entsprechend hoch sind die Sicherheitsvorkehrungen: Zehntausende Zuschauer, die einen Blick auf das Brautpaar werfen wollen, müssen einem Bericht der BBC zufolge durch ähnliche Sicherheitschecks gehen wie am Flughafen. Läden und Gebäude in der Innenstadt werden vor dem großen Tag durchsucht. Die Strecke der Hochzeitsprozession wird von Soldaten der königlichen Garderegimenter bewacht.

Flugzeuge dürfen am Hochzeitstag nicht tiefer als rund 750 Meter über Windsor fliegen. Der Flugverkehr am nahen Londoner Airport Heathrow sei aber nicht beeinträchtigt, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Auch Drohnen haben Flugverbot, damit sie nicht kollidieren und die Menschen verletzen.

Polizei möchte mit der Öffentlichkeit zusammenarbeiten

Für Autos werden große Teile der Stadt schon am Vorabend gesperrt sein. Kameras mit Nummernschilderkennung sollen verdächtige Fahrzeuge frühzeitig ausfindig machen. Spürhunde und berittene Polizisten sollen für zusätzliche Sicherheit sorgen.

Mit Barrieren will die Polizei einen Anschlag wie im vergangenen Jahr auf der Londoner Westminster Bridge vermeiden, wo ein Attentäter mit dem Auto reihenweise Fußgänger überfuhr. Die Polizei setzt aber auch auf die Hilfe der Bevölkerung und der Besucher - sie sollten "die Augen und Ohren" der Sicherheitskräfte sein, heißt es in einer Mitteilung.

"Anti-Royals" kritisieren die hohen Kosten der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan

Doch nicht jeder steht dem königlichen Paar positiv gegenüber. Manche Briten würden das royale Paar am liebsten auf den Mond schießen. Dahinter stecken zum Teil Unbehagen mit der Monarchie, Kritik an den hohen Sicherheitskosten und Überdruss am Medientrubel. Auf Facebook tummeln sich Seiten mit Namen wie "Boycott The Royal Wedding" oder "Anti-Royal Wedding". Ein monarchiekritischer Hashtag (#antiroyal) macht außerdem auf dem Kurznachrichtendienst Twitter die Runde.

Graham Smith von der Organisation "Republic", die sich für eine Abschaffung der Monarchie einsetzt, findet es nicht in Ordnung, dass die Öffentlichkeit für die erheblichen Sicherheitsvorkehrungen in Windsor aufkommen soll. Schätzungen zufolge könnte der Polizeieinsatz bei der Feier am 19. Mai den Steuerzahler rund sieben Millionen Pfund (etwa acht Millionen Euro) kosten.

Meghan Markle und Prinz Harry geben sich am 19. Mai 2018 das Ja-Wort. Die Hochzeit zählt zu den Highlights des Jahres.

Meghans Familie hat es ganz schön in sich: Nach dem Skandal um die Paparazzi-Fotos gibt es weitere Probleme mit ihrem Vater. Er wird wohl doch nicht zur Hochzeit kommen! Lesen Sie hier weiter.

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scs/rut/kns/news.de/dpa
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