30.09.2017, 13.22 Uhr

Frank Elstner: Seine Hände zittern! Hat die TV-Legende Parkinson?

Laut eigener Aussage leidet Frank Elstner nicht an Parkinson.

Laut eigener Aussage leidet Frank Elstner nicht an Parkinson. Bild: dpa

Bisher sind es nur Mutmaßungen, doch sie wiegen schwer. Wie die "Neue Post" schreibt, könnte TV-Legende Frank Elstner an Parkinson leiden. Auf Nachfrage der "Bild"-Zeitung gibt sich der Moderator bedeckt. "Ich möchte dazu nichts sagen. Jedes Jahr schreibt man von einer anderen Krankheit, die ich angeblich hätte." Ein Dementi klingt anders.

Leidet Frank Elstner an Parkinson?

Dennoch gibt der 75-Jährige bereitwillig Auskunft, als er von der "Bild" auf seine zitternden Hände angesprochen wird, die man vor laufender Kamera beobachten konnte. "Mir ist es zum ersten Mal vor drei Jahren aufgefallen, damals in der Sendung 'Menschen der Woche', als ich ein Glas Wasser getrunken habe. Ich war dann auch beim Arzt. Die Diagnose Parkinson ist mir nicht gestellt worden."

Einen genauen Grund für das Zittern haben die Ärzte bisher aber noch nicht gefunden. Der nächste Arztbesuch stehe für ihn erst im Januar an. "Bis dahin mache ich mir um Krankheiten keinen Kopf", so Frank Elstner im Gespräch mit der "Bild".

Wie früh wird Parkinson heute erkannt?

Charakteristische Kriterien für Parkinson sind Zittern, langsame Bewegungen und Sprachstörungen, wie es der Arzt James Parkinson 1817 erstmals beschrieb. Das Problem: Es könnten zehn Jahre vergehen, bis solche Störungen bei Erkrankten auftreten, erklärt Jens Volkmann von der Uni Würzburg. Nervenzellen sind dann bereits in großer Zahl geschädigt. Frühere Anzeichen der Krankheit fallen weniger eindeutig aus: Neben Problemen mit Geruchssinn und Verdauung können das etwa Depressionen, Schmerzen und Schwitzen sein. Ein ernstzunehmender Risikofaktor seien schwere Schlafstörungen, bei denen der Bettpartner etwa Schläge und Tritte abbekommt, sagte Volkmann.

Früher von der Krankheit zu wissen, brächte Betroffene aktuell nicht weiter: Keine Behandlung kann das Sterben der Nervenzellen aufhalten. Um Medikamente zu diesem Zweck zu entwickeln, wären in frühem Stadium Erkrankte aber für die Forschung wichtig. Experten erwarten hier viel von einem Hauttest zur Früherkennung. Er ist aber nicht generell als Parkinson-Frühtest geeignet. Auch bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen Parkinson wird noch ein langer Weg angenommen.

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fka/news.de
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