22.01.2017, 08.47 Uhr

"Women's March on Washington": Hundertausende gegen Trump - Madonna ruft "Revolution" aus

Es war ein anderes Washington, das US-Präsident Donald Trump an seinem ersten vollen Amtstag erlebte. Protestplakate statt Fahnen, zornige Sprechchöre statt Jubel und Blaskapellen, ein Meer pinkfarbener Strickmützen statt roter Trump-Kappen: Krasser hätten die Gegensätze zum umjubelten Vereidigungsfestival vom Freitag nicht sein können.

Dies hier am Tag danach war ein Teil des "anderen" Amerika - Menschen, die fürchten, dass Trump ihr Land und ihre Rechte um Jahre zurückwerfen könnte. Umfragen zufolge zog Trump mit so geringen Sympathiewerten ins Weiße Haus ein wie kein anderer designierter Präsident vor ihm. Und wenn er es auch stets herunterzuspielen versucht: Er gewann dank des ungewöhnlichen Wahlsystems in den USA, seine Gegnerin Hillary Clinton kam auf fast drei Millionen Stimmen mehr als er. Aber das alles sind nur Zahlen.

Madonna gegen Trump: "Die Revolution startet hier"

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Der news.de-Nachrichtenüberblick Bild: Istockphoto

Mehr als 500.000 Menschen sollen US-Medienberichten zufolge am "Women's March on Washington" teilgenommen haben. Die Mission der Veranstaltung, die an Donald Trumps erstem vollen Arbeitstag als US-Präsident stattfand: eine klare Botschaft an die neue Regierung schicken, dass Frauenrechte Menschenrechte sind. Mit dabei waren auch zahlreiche prominente Frauen.

Alicia Keys beispielsweise gab ein paar Zeilen ihres Hits "Girl On Fire" zum Besten, zudem sagte sie laut "NBC News": "Wir werden nicht erlauben, dass unsere Körper von Männern in der Regierung kontrolliert werden." Später richtete sich Popstar Madonna an die Menge und erklärte: "Willkommen zur Revolution der Liebe! Zu unserer Weigerung, diese neue Zeit der Tyrannei als Frauen zu akzeptieren." Sie rief zudem: "Die Revolution beginnt hier." Später tanzte sie zu den Klängen ihres Hits "Express Yourself" auf der Bühne. Auch Amy Schumer, Scarlett Johansson, Jessica Chastain, Chloë Grace Moretz, Ashley Judd, Maggie Gyllenhaal und Michael Moore sprachen laut "People" unter anderem zur Menge.

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