28.09.2019, 07.42 Uhr

Ursula von der Leyen: Gehalt enthüllt! SO VIEL kassiert sie als EU-Kommissionspräsidentin

Ursula von der Leyen beginnt am 01. November 2019 ihren neuen Job als EU-Kommissionspräsidentin.

Ursula von der Leyen beginnt am 01. November 2019 ihren neuen Job als EU-Kommissionspräsidentin. Bild: Jean-FrancoisBadias/dpa

Ab dem 1. November 2019 wird Ursula von der Leyen als EU-Kommissionspräsidentin das mächtigste Amt Europas inne haben. Ein Job, der natürlich sehr viel Arbeit und Verantwortung mit sich bringt, im Gegenzug jedoch auch sehr gut bezahlt wird. Ein angemessenes Gehalt für die einen, unverhältnismäßige Summen für die anderen.

32.500 Euro im Monat: Gehalt von Ursula von der Leyen in Brüssel enthüllt

Mit einem sogenannten "Handgeld" in Höhe von 56.000 Euro wird die in Brüssel geborene von der Leyen laut Angaben der "Bild" erst einmal begrüßt. Als Gehalt erhält die 60-Jährige monatlich 27.903 Euro, plus eine steuerfreie Haushaltszulage in Höhe von 4.597 Euro. Damit erhält sie im Monat insgesamt 32.500 Euro, was fast exakt das doppelte ihres einstigen Gehalts als Verteidigungsministerin in Höhe von 16.255 Euro ist, welches sie noch bis zum 31. Oktober bezieht.

Ursula von der Leyen in der Kritik: Rechtsausschuss stoppt zwei ihrer Kandidaten

Viel Zeit zum Geldausgeben dürfte die neue EU-Kommissionspräsidentin jedoch nicht haben, da es gleich zu Beginn des Amtsantritts schon Schwierigkeiten geben wird.Die für von der Leyens Kommission nominierten Kandidaten aus Rumänien und Ungarn sind wegen finanzieller Interessenkonflikte vorerst gestoppt. Der Rechtsausschuss im Europaparlament votierte am Donnerstag gegen sie. Von der Leyen muss sich nun mit dem Parlament über das weitere Vorgehen verständigen. Denkbar ist, dass die beiden Länder neue Kandidaten vorschlagen müssen.

Rumänin Rovana Plumb mit ominösen Wahlkampffinanzierung

Der rumänischen Anwärterin Rovana Plumb wird ein Privatkredit zur Wahlkampffinanzierung vorgehalten. Sie hatte sich 800.000 rumänische Lei (etwa 170.000 Euro) privat geliehen und dieselbe Summe ihrer Partei PSD gespendet, um als Kandidatin für das EU-Parlament aufgestellt zu werden. Den Kredit hatte sie - wie ein weiteres Darlehen - zwar in einer Vermögenserklärung in Rumänien erwähnt, nicht aber gegenüber dem EU-Parlament.

Ukrainer Laszlo Trocsanyi für Demokratie-Beschränkung kritisiert

Beim ungarischen Kandidaten Laszlo Trocsanyi sah der Ausschuss den Interessenkonflikt in seiner Beteiligung an einer Anwaltskanzlei, wie es aus Teilnehmerkreisen hieß. Der Politiker aus der Fidesz-Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban ist als Kommissar für die Nachbarschafts- und Erweiterungspolitik vorgesehen.

Von der Leyen wird vorgehalten, sie habe die Kandidaten der EU-Staaten nicht genau genug geprüft. Der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Sie wird jetzt erklären müssen, warum sie die Vorschläge aus Rumänien und Ungarn überhaupt akzeptiert hat."

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kjf/loc/news.de/dpa
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