26.05.2019, 17.24 Uhr

Prinz Charles: Royale Backpfeife! Eklat mit Donald Trump befürchtet

Prinz Charles freut sich auf eine Diskussion mit Donald Trump.

Prinz Charles freut sich auf eine Diskussion mit Donald Trump. Bild: news.de-Fotomontage (dpa; dpa)

US-Präsident Donald Trump reist gemeinsam mit seiner Frau Melania vom 3. bis 5. Juni nach London. Damit nehmen der amerikanische Präsident und die First Lady eine Einladung der Queen an. Die Königin kam einem Wunsch der britischen Regierung nach. Der Trump-Besuch ist jedoch höchst umstritten. Es wird mit massiven Protesten gerechnet. Bereits jetzt probt Prinz Charles den Ernstfall. Er will mit dem US-Präsidenten eine Diskussion zum Klimawandel führen. Das kann ja was werden.

Prinz Charles fordert Klimawandel-Diskussion mit Donald Trump

Wie die "The Mail" schreibt, sei der Thronfolger bereit für einen offenen Meinungsaustausch mit Donald Trump. Angeblich will ein Insider wissen, dass Prinz Charles darüber glücklich wäre, wenn der US-Präsident das Thema "Klimawandel" anspricht. Eine Diskussion zwischen beiden könnte in einem Eklat enden. Die beiden Männer haben nämlich völlig unterschiedliche Ansichten. Während Trump einst behauptete, dass das "Konzept der globalen Klimaerwärmung von China geschaffen wurde", um der US-Wirtschaft zu schaden. Prinz Charles ist seit Jahrzehnten Umweltaktivist.

Doch das diplomatische Protokoll gibt vor, über was beim Staatsbesuch von Donald Trump gesprochen werden darf. "Der Prinz spricht seit 40 Jahren über den Klimawandel. Er würde sich sehr freuen, wenn er die Gelegenheit bekommt, mit Trump darüber zu sprechen", soll der Insider dem Blatt gesagt haben. Das könnte angesichts Trumps impulsiver Persönlichkeit in einer hitzigen Debatte enden. Allerdings hat Prinz Charles sehr viel Erfahrung, um einen diplomatischen Zwischenfall zu verhindern.

Herzogin Meghan beschimpft Trump als "frauenfeindlich"

Im vergangenen Jahr soll ein Treffen zwischen Trump und Prinz Charles verhindert worden sein. Der Grund: Man habe Angst gehabt, dass der Thronfolger über den Klimawandel sprechen werde, schreibt die "Daily Mail". Doch nun scheint es offiziell: Neben einem Treffen mit dem zukünftigen König Großbritanniens im Clarence House und einem Staatsbankett im Buckingham Palace soll es auch ein privates Mittagessen bei der Queen geben. Auch Prinz Harry wird anwesend sein. Allerdings ohne Herzogin Meghan. Sie hatte Trump als "spaltbar" und "frauenfeindlich" bezeichnet. Zum Glück ist sie im Mutterschaftsurlaub.

Premierministerin Theresa May hatte die Einladung an Trump bereits kurz nach seinem Amtsantritt im Jahr 2017 ausgesprochen. Sie stieß damit in ihrem Land auf Empörung. Ein Staatsbesuch wird anders als ein normaler Arbeitsbesuch mit dem ganzen Pomp des Königshauses zelebriert und gilt als besondere Ehrung. Vor Trump wurde sie nur zwei US-Präsidenten zuteil: George W. Bush und Barack Obama. Zu einem Staatsbesuch gehört unter anderem die Fahrt in einer vergoldeten Kutsche über die Prachtstraße "The Mall" in London und ein Staatsbankett im Buckingham-Palast.

bua/news.de/dpa
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