09.11.2018, 09.29 Uhr

Klimaschutzpläne in der SPD: Neuer Steuer-Hammer! Werden Benzin und Heizöl noch teurer?

SPD-Politikerin Svenja Schulze denkt offenbar über die Einführung einer CO2-Steuer nach.

SPD-Politikerin Svenja Schulze denkt offenbar über die Einführung einer CO2-Steuer nach. Bild: Jörg Carstensen/dpa

Mit einer neuen Abgabe will die SPD die Bürger dazu bringen, CO2 einzusparen. Das legen Pläne der SPD-Umweltministerin Svenja Schulze nahe. Doch das "neue Kapitel in der Umweltpolitik" könnte für den Bürger teuer werden. Nutzt es überhaupt etwas?

Klimaschutzpläne in der SPD: Benzinpreise rauf, Strompreise runter?

Wie "Bild" berichtet, arbeitet die SPD offenbar an der Einführung eines "CO2-Preises", der auf bestimmte Produkte aufgeschlagen werden soll. Der Plan: Fossile Brennstoffe wie Benzin und Heizöl sollen teurer werden, Strom im Ausgleich günstiger. So sollen Verbraucher zum Umstieg auf erneuerbare Energien motiviert werden. Dennoch hofft Umweltministerien Schulze auf eine Entlastung der Bürger.

Verfehlte Klimaschutzziele verursachen enorme Kosten

Ob die Pläne jedoch wirklich dazu beitragen, die EU-weiten Klimaziele einzuhalten, bleibt fragwürdig. Sollte es Deutschland nicht gelingen, seinen CO2-Ausstoß drastisch zu reduzieren, drohen Strafzahlungen in Milliardenhöhe. Laut "Bild" könnten dadurch bis 2030 rund 30 Milliarden Euro fällig werden.

Zumindest Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) ist optimistisch, dass die Pläne eingehalten werden. Ihr Ministerium habe bereits einen Maßnahmenkatalog entwickelt, mit dem Deutschland seine Klimaschutzziele auch ohne eine CO2-Steuer einhalten könnte, sagte sie gegenüber "Bild".

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jat/loc/news.de
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