24.03.2018, 08.19 Uhr

IS-Terror in Frankreich im News-Ticker: Mehr zur Geiselnahme in Frankreich: Geiselnehmer identifiziert

Neben einer Geiselnahme in Trebes kam es im nahegelegenen Carcasonne zu einem Schusswechsel.

Neben einer Geiselnahme in Trebes kam es im nahegelegenen Carcasonne zu einem Schusswechsel. Bild: Amenvals Nathalie/dpa

+++ 23.03.2018, 14.06 Uhr: Polizei hat angeblich Geiselnehmer identifiziert +++

Die Polizei hat den Geiselnehmer von Trèbes laut französischen Medienberichten identifiziert. Wie der Radiosender France Info meldete, ist der Mann den Geheimdiensten bekannt und in einer Datenbank zur Bekämpfung von Terrorismus und Radikalisierung verzeichnet. Die südfranzösische Zeitung "La Dépêche du Midi" berichtete darüber hinaus, der Terrorist sei Marokkaner im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Er sei anhand des Nummernschildes seines Autos identifiziert worden. Den Wagen fanden die Fahnder auf dem Parkplatz des Supermarktes, in dem der Mann am Freitag Geiseln nahm.

+++ 23.03.2018, 13.58 Uhr: Vermutlich Verbindung zwischen Geiselnahme und Schuss auf Polizist +++

Zwischen der Geiselnahme in einem südfranzösischen Supermarkt und dem kurz zuvor abgegebenen Schuss auf einen Polizisten gibt es offensichtlich einen Zusammenhang. Das Autos des Schützen sei auf dem Parkplatz des Supermarktes entdeckt worden, berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Freitag unter Berufung auf Ermittlerkreise.

+++ 23.03.2018, 13.50 Uhr: Bericht: Geiselnehmer fordert Freilassung von Salah Abdeslam +++

Der Geiselnehmer in einem südfranzösischen Supermarkt soll laut einem Medienbericht die Freilassung des Terrorverdächtigen Salah Abdeslam gefordert haben. Das meldete der Sender BFMTV am Freitag ohne Angabe einer klaren Quelle. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht. Der französische Staatsbürger Abdeslam soll zu einer Terrorzelle der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) gehören, die die schweren Anschläge in Paris im November 2015 und in Brüssel im März 2016 verübte. Er sitzt in Frankreich in Untersuchungshaft.

+++ 23.03.2018, 12.59 Uhr: Mindestens zwei Tote bei Geiselnahme in Südfrankreich +++

Bei der Geiselnahme in Südfrankreich sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Freitag unter Berufung auf informierte Kreise. Bei der Geiselnahme in Südfrankreich deutet nach Angaben von Premierminister Édouard Philippe zudem alles auf einen Terrorakt hin. Dies ließen alle vorliegenden Informationen vermuten, sagte der Politiker am Freitag vor Journalisten.

+++ 23.03.2018, 12.52 Uhr: Geiselnahme in Frankreich: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes +++

Zur Geiselnahme in Südfrankreich hat die Pariser Staatsanwaltschaft eine Untersuchung wegen Mordes und versuchten Mordes im Zusammenhang mit Terrorismus eingeleitet. Das teilte die Behörde am Freitag mit. Außerdem wird wegen Freiheitsberaubung ermittelt.

+++ 23.03.2018, 12.30 Uhr: Geiselnehmer in französischem Supermarkt beruft sich auf IS +++

Bei einer Geiselnahme in einem südfranzösischen Supermarkt hat der Täter sich auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) berufen. Das meldete die französische Nachrichtenagentur AFP am Freitag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft von Carcassonne. Nach Angaben der Gendarmerie seien ein oder zwei Personen von Schüssen getroffen worden und vermutlich tot. Die Geiselnahme habe gegen 11 Uhr in Trèbes östlich von Carcassonne begonnen.

Die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Das Innenministerium rief auf Twitter dazu auf, den Bereich um den Supermarkt in dem 5500-Einwohner-Ort zu meiden. Erste Spezialkräfte der Gendarmerie trafen vor Ort ein, Verstärkung aus Paris war auf dem Weg. Laut französischen Medien wurde das Gebiet abgeriegelt.

+++ 23.03.2018, 12.10 Uhr: Berichte über Geiselnahme in Südfrankreich +++

Auf Twitter veröffentlichte die örtliche Polizei, dass es derzeit einen Polizeieinsatz in einem Supermarkt in Trèbes gibt. Eine Person ist in einen Supermarkt eingedrungen, hat mehrere Geiseln genommen und Schüsse abgefeuert. "n-tv" spricht derzeit von acht Geiseln.

In Carcassonne wurde am Freitag zudem ein Polizist verletzt, als ein Unbekannter das Feuer auf Beamte eröffnete, die gerade vom Jogging zurückkamen. Das bestätigte ein Polizeisprecher. Ob es einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen gibt, war zunächst unklar.Laut dem Fernsehsender "n-tv" allerdings hat das französische Innenministerium jegliche Beteiligung des IS zurückgewiesen.

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koj/jat/news.de/dpa
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