09.03.2018, 09.58 Uhr

Vergeltung für G20-Gipfel: Verfassungsschutz warnt vor linksextremistischen Anschlägen

Autonome randalieren während des G20 Gipfels im Schanzenviertel in Hamburg.

Autonome randalieren während des G20 Gipfels im Schanzenviertel in Hamburg. Bild: dpa

Während des G20 Gipfels im Juli 2017 in Hamburg ist es zu massiven Ausschreitungen gekommen. Am 6. Juli stoppte die Polizei die Demonstration "G20 - Welcome to Hell" mit rund 12.000 Teilnehmern. Anschließend ist die Situation völlig eskaliert.

Verfassungsschutz warnt vor linken Anschlägen

Fünf Monate nach den Krawallen in Hamburg stellte die Polizei mehr als 100 Personen zur Fahndung aus. Die linke Szene wehrte sich. Nun warnt der Verfassungsschutz sogar vor Anschlägen aus der linksextremistischen Szene auf staatliche Einrichtungen.

Wie "Focus Online" schreibt, herrsche in der Szene eine "aufgeheizte Stimmung". Nach den Verurteilungen gewalttätiger Aktivisten, bundesweiten Razzien und dem Verbot der Plattform "linksunten.indymedia.org" sehe sich die linke Szene zunehmend als Opfer staatlicher "Repressionsmaßnahmen". Seit Jahresbeginn sollen Linksextremisten mehrere Attentate auf staatliche Einrichtungen verübt haben. In Baden-Württemberg haben 30 Vermummte in der Silvesternacht das Landeskriminalamt mit Farbe angegriffen. Zudem haben sie die Parole "Linke Politik verteidigen" an die Fassade gesprüht, schreibt "Focus Online" weiter. Weitere Attacken gab es in Tübingen, Nürtingen, Stuttgart und in Leipzig.

Drohung mit hartem Kampf gegen "Bullenapparat"

Völlig anonym veröffentlichten die mutmaßlichen Täter auf "de.indymedia.org" Bekennerschreiben. Sie kündigten einen harten Kampf gegen den "hochgerüsteten Bullen- und Sicherheitsapparat" an, heißt es bei "Focus Online" weiter. Nun warnt der Verfassungsschutz vor Anschlägen auf weitere staatliche Einrichtungen.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

bua/fka/news.de
Anton Hofreiter privatCDU-Zoff um UN-MigrationspaktWetter im Dezember 2018Neue Nachrichten auf der Startseite