08.03.2018, 10.27 Uhr

Donald Trump: Pikante Affäre mit Stormy Daniels wird zur Schlammschlacht

Donald Trump und Stormy Daniels treffen sich offenbar vor Gericht wieder.

Donald Trump und Stormy Daniels treffen sich offenbar vor Gericht wieder. Bild: dpa

In den USA sorgt ein neuer Bericht über die angebliche Affäre einer Pornodarstellerin mit Donald Trump vor rund zwölf Jahren für Wirbel. Die "New York Times" schrieb, ein Anwalt des US-Präsidenten habe in der Vorwoche eine einstweilige Verfügung gegen die Pornodarstellerin Stephanie Clifford erwirkt, damit diese sich nicht äußere. Ein Schiedsgericht in Kalifornien habe die Verfügung erlassen.

Stormy Daniels will Schweigeverpflichtung für nichtig erklären lassen

Stephanie Clifford, die unter dem Künstlernamen "Stormy Daniels" auftritt, behauptet, sie habe vor mehreren Jahren eine Affäre mit Trump gehabt. Der Präsident bestreitet das. In einer Schweigeverpflichtung hatte sich die 38-Jährige verpflichtet, nicht öffentlich über das Thema zu sprechen. Stormy Daniels will nun die Erklärung für hinfällig erklären lassen, da Donald Trump angeblich nicht selber die Vereinbarung unterschrieben haben soll. Ein von der "Washington Post" veröffentlichtes Video stützt die Aussagen, dass Trump außerdem versucht habe, weitere Frauen zu verführen.

US-Präsident nutzte Synonyme um Affäre zu vertuschen

Wie die "Bild" schreibt, sollen dem Gericht schlüpfrige Nachrichten aus der Zeit der Affäre vorliegen. Bisher hat der Präsident eine intime Beziehung immer geleugnet. Möglicherweise war Donald Trump nicht mit seinem Klarnamen aktiv, sondern nutzte mindestens ein Synonym. Das Verhältnis zwischen Trump und Clifford habe über mehrere Monate angedauert. In dieser zeit brachte Ehefrau Melania Trump Sohn Barron zur Welt.

Donald Trump verleugnet Schweigegeldzahlung

Trumps Sprecherin Sarah Sanders sagte am Mittwoch, in der Angelegenheit sei bereits ein Schiedsverfahren zu Trumps Gunsten gewonnen worden; damit sei das erledigt. Wann und in welcher Form, sagte Sanders nicht. Auch soll Donald Trump die Zahlung eines Schweigegeldes von 130.000 US-Dollar eher verleugnen. Trumps Anwalt Michael Cohen hatte im Februar erklärt, er habe das Geld an Clifford aus eigener Tasche gezahlt.

Das Promi-Magazin "Intouch" hatte im Februar ein Interview mit Clifford veröffentlicht, in dem sie von der vermeintlichen Begegnung mit Trump im Jahr 2006 berichtet. Das Interview wurde vor Abschluss der Vereinbarung geführt, aber damals nicht veröffentlicht.

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koj/news.de/dpa
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