13.02.2018, 09.42 Uhr

Donald Trump: Er will die atomare Aufrüstung stoppen - unter EINER Bedingung

Donald Trump ist nicht bereit, bei der Abrüstung den ersten Schritt zu machen.

Donald Trump ist nicht bereit, bei der Abrüstung den ersten Schritt zu machen. Bild: dpa

US-Präsident Donald Trump hat am Montag erklärt, er werde die atomare Aufrüstung stoppen, wenn andere Nationen ebenfalls dazu bereit sind und den ersten Schritt wagen. Sie müssten beginnen, ihre eigenen Atomwaffen-Arsenale kontinuierlich abzubauen, um ihn davon zu überzeugen, dass die USA es ihnen gleichtun.

Donald Trump will atomare Aufrüstung stoppen

Laut "Daily Mail" hatte der US-Präsident diese Ankündigung im Rahmen eines Treffens von Staats- und Lokalpolitikern gemacht. Sollten andere Nationen diesen Schritt nicht gehen, so werde Amerika seine atomare Superpower weiterhin ausbauen. "Wir werden immer die Nummer eins in diesem Bereich sein, vor allem so lange ich Präsident bin", erklärte der 71-Jährige.

Donald Trump will militärisch überlegen bleiben

Die Auf- und Abrüstungsproblematik wurde diskutiert, nachdem das Weiße Haus sich dafür eingesetzt hatte, die militärischen Ausgaben deutlich zu erhöhen. "Wir werden das stärkste Militär haben, was wir jemals hatten. Wir erhöhen das Arsenal aller vorhandenen Waffen", so Trump.

Donald Trump: So dachte er früher über Nuklearwaffen

Die Ansichten des US-Präsidenten zu Nuklearwaffen haben sich laut "Daily Mail" seit seiner Amtseinführung deutlich verändert, in eine nahezu "halsbrecherische Richtung". Damals erklärte gegenüber europäischen Medien, die Arsenale der USA und von Russland sollten deutlich reduziert werden. Noch im Februar 2017 erklärte er: "Ich bin der erste, der es begrüßen würde, wenn niemand nukleare Waffen hätte. Aber ich werde nicht zulassen, dass wir hinter den anderen zurückliegen, auch wenn es ein uns wohlgesinntes Land ist."

Im Januar diesen Jahres schlug Donald Trump schließlich ganz andere Töne an. Im fortwährenden Konflikt mit Nordkorea prahlte er, dass sein Atomwaffenknopf "größer und mächtiger" seials der von Kim Jong Un.

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fka/loc/news.de
Themen: Donald Trump
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