12.02.2018, 12.43 Uhr

Hope Hicks: Pressechefin von Donald Trump versinkt im Skandal-Sumpf

Hope Hicks sorgt als Kommunikationschefin im Weißen Haus für ungeahnte Skandale.

Hope Hicks sorgt als Kommunikationschefin im Weißen Haus für ungeahnte Skandale. Bild: Jason Szenes / EPA / picture alliance / dpa

Hope Hicks hat geschafft, woran ihre männlichen Amtsvorgänger erfolgreich gescheitert sind: Die 29 Jahre alte US-Amerikanerin hält sich seit August 2017 als Kommunikationsdirektorin im Weißen Haus erfolgreich im Sattel. Zuvor unterstützte das ehemalige Model Donald Trump seit Sommer 2015 bei dessen Präsidentschaftswahlkampf. Ebenfalls anders als bisherige Pressechefs bei Donald Trump schaffte es die Senkrechtstarterin, ohne Eskapaden ihren Job zu erledigen. Jetzt findet sich die Pressechefin von Donald Trump jedoch im Sumpf gleich mehrerer Skandale wieder.

Hope Hicks soll eine Beziehung mit Rob Porter gehabt haben

So sorgte die sonst so stille PR-Expertin für Aufsehen, als enthüllt wurde, dass sie eine Beziehung mit Rob Porter gehabt haben soll. Rob Porter - als "Assistent des Präsidenten für politische Koordination" ein enger Mitarbeiter Trumps - hatte seinen Posten verlassen müssen, weil Vorwürfe zweier Ex-Ehefrauen publik wurden, die den 40-Jährigen des häuslichen Missbrauchs und Gewalt beschuldigen. Die Affäre um ihn belastet Trumps Stabschef John Kelly, der laut Berichten seit Monaten von den Vorwürfen gegen Porter gewusst haben soll. Porter, der unter anderem alle schriftlichen Informationen an den US-Präsidenten kanalisierte, galt als Kellys rechte Hand.

Rob Porter unter Beschuss: Trump-Vertrauter soll Ehefrauen verprügelt haben

Unklar ist bislang, was Stabschef Kelly zu welchem Zeitpunkt gewusst hat. Sollten die Vorwürfe stimmen, stellt sich auch die Frage, wie ein Mann mit einer solchen Vergangenheit dem Präsidenten der USA in so hoher Position so nahe zuarbeiten kann. Und welche Rolle spielt Kommunikationschefin Hope Hicks, mit der der nun geschasste Porter eine Beziehung gehabt haben soll?

Seine beiden Ex-Frauen werfen Porter vor, sie vor mehreren Jahren körperlich und psychisch misshandelt zu haben. Seine erste Frau Colbie Holderness sagte der "Daily Mail", er habe sie während ihrer fünfjährigen Ehe wiederholt geschlagen und gewürgt. Das Boulevardblatt veröffentlichte Fotos von Holderness mit offensichtlich blau geschwollenem Auge. Den Berichten zufolge wurden die Anschuldigungen dem FBI bekannt, als sie Porter - als hochrangigen Mitarbeiter des Weißen Hauses - routinemäßig in einem so genannten Background-Check überprüften.

Skandal um Hope Hicks: Hatte sie eine Affäre mit US-Präsident Trump?

Die angebliche Beziehung zwischen Frauenprügler Rob Porter und Hope Hicks ist jedoch nicht das einzige Tuschelthema im Weißen Haus. Im Privatleben der 29-Jährigen soll auch ein anderer Mann eine Rolle gespielt haben, denn ausgerechnet mit dem US-Präsidenten selbst soll Hope Hicks eine Affäre gehabt haben. Zündstoff für die Gerüchte lieferte Skandalautor Michael Wolff, der Donald Trump in seinem Buch "Fire and Fury" nicht nur eine Affäre mit Pornostar Stormy Daniels unterstellte, sondern auch eine Liebelei mit Kommunikationsdirektorin Hope Hicks andeutete.

Russland-Affäre um Donald Trump: Kann Hope Hicks den US-Präsidenten stürzen?

Nicht zuletzt fällt der Name Hope Hicks auch im Zusammenhang mit der Russland-Affäre. Der mit dem Fall betraute Sonderermittler Robert Mueller soll angeblich auch Hope Hicks ins Verhör nehmen. Einem Bericht der "New York Times" zufolge läge der Verdacht vor, die Pressechefin des Weißen Hauses könnte Donald Trump behilflich gewesen sein, die Arbeit der Justiz im US-Wahlkampf behindert zu haben. Sollte Sonderermittler Mueller diese These beweisen können, dürfte sich die Schlinge um Donald Trumps Hals weiter zuziehen und der Sturz des Präsidenten wäre wahrscheinlich.

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loc/mag/news.de/dpa
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