12.02.2018, 09.51 Uhr

Lars Klingbeil: Angela Merkel verhöhnt! Fast wäre die SPD ins Kanzleramt gezogen

Lars Klingbeil verhöhnt Angela Merkel.

Lars Klingbeil verhöhnt Angela Merkel. Bild: dpa

Selten gibt es eindeutige Gewinner in Koalitionsverhandlungen. Kompromisse mussten auch die SPD und die CDU/CSU in den gerade beendeten Gesprächen hinnehmen. Doch offenbar hat sich die Union zu sehr einlullen lassen, nur um das Ziel, endlich eine Regierung zu bekommen, zu erreichen. Die SPD fühlt sich wie der Wahlgewinner und tritt in mieser Manier nach.

Lars Klingbeil verhöhnt Angela Merkel

Auf einer SPD-Veranstaltung in Hamburg hat SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil durchklingen lassen, wie zäh die Verhandlungen mit Angela Merkel waren und wie nah die beiden Parteien tatsächlich vor dem Abbruch standen. Er übte verächtliche Kritik an der Strategie der Bundeskanzlerin: "Einen Tag länger und sie hätten uns das Kanzleramt auch noch übergeben." Die Hamburger Parteibasis verfiel in Jubelstürme.

Angela Merkel verliert wichtige Ministerien

Tatsächlich hat Angela Merkel drei der wichtigsten Ministerien der neuen Bundesregierung an die Sozialdemokraten abgeben müssen. Arbeits-, Finanz- und Außenministerium werden von SPD-Ministern besetzt. Kritik erntete die Kanzlerin dafür natürlich von den eigenen Parteikollegen. Zur Aussage Klingbeils blieb Merkel allerdings abgebrüht: "So ein SPD-Generalsekretär muss auch mal ein paar nette Worte sagen in diesen Tagen."

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koj/loc/news.de
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