03.08.2017, 09.17 Uhr

Nordkorea: Air-France-Maschine entkam nur knapp Kim Jong-Uns Rakete

Gefährdete Kim Jong-Uns jüngster Raketentest ein Passagier-Flugzeug?

Gefährdete Kim Jong-Uns jüngster Raketentest ein Passagier-Flugzeug? Bild: dpa

Nordkoreas Raketentests sind zwar äußerst beunruhigend, wirklich geschadet haben sie zumindest bisher aber keinem. Zumindest wurde kein Menschenleben gefährdet. Das scheint sich aber beim Raketentest am vergangenen Freitag geändert zu haben, wie die amerikanischen Medien "ABC News" und "CNN" berichten.

Air-France-Maschine überflog Detonationspunkt der Nordkorea-Rakete kurz vor Einschlag

Denn angeblich soll eine Air-France-Maschine mit 323 Passagieren an Bord nur kurz vor der nordkoreanischen Rakete das Gebiet überquert haben, wo auch die Rakete ihre Flugbahn zog. So soll laut Aussagen der japanischen Armee die Rakete vor der Insel Okushiri gegen 11.27 Uhr niedergegangen sein. Laut dem Bericht der US-Medien, die sich auf Angaben von Flightradar24 beziehen, überflog der Air-France-Flug 293 von Tokio nach Paris die Stelle nur circa fünf bis zehn Minuten vorher. Zwischen dem Flugzeug und der Bombenexplosion lagen am Ende 110 Kilometer.

Air France beruhigt nach Wirbel um Nordkorea-Raketentest

Die Airline Air France ist indessen bemüht, die Wogen zu glätten und betont die Sicherheit. Die Testzonen Nordkoreas würden die Flugrouten nicht beeinträchtigen, heißt es in einem Statement gegenüber "ABC News". Air France überprüfe zusammen mit den zuständigen Behörden fortwährend potenziell gefährliche Zonen. Flugpläne würden entsprechend daran neu ausgerichtet.

Lesen Sie auch: USA beschließen Reiseverbot für Nordkorea.

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gea/news.de
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