14.04.2017, 07.38 Uhr

Kampf gegen IS in Afghanistan: Trump feuert "Mutter aller Bomben" ab

Eine Bombe vom Typ GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast - auch bekannt als die

Eine Bombe vom Typ GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast - auch bekannt als die "Mutter aller Bomben". Bild: Eglin Air Force Base/AP / dpa

Die Bombe gilt mit mehr als 8.000 Kilogramm Sprengstoff und elf Tonnen TNT-Äquivalent als größter konventioneller Sprengkörper der US-Streitkräfte. Er ist nach seiner Entwicklung 2003 bisher nach US-Medienberichten noch nie bei tatsächlichen Kampfhandlungen eingesetzt worden.

US-Streitkräfte werfen Bombe des Typs GBU-43 aus Kampfflugzeug

Der Abwurf aus einem Kampfflugzeug hatte dem Pentagon zufolge Tunnel der Terrormiliz Islamischer Staat sowie dessen Kämpfer zum Ziel. Auf diese Weise sollte die Gefahr für die amerikanischen und afghanischen Soldaten in der Region minimiert und der Schaden bei den Terroristen maximiert werden.

Maximale Sprengkraft im Kampf gegen den Islamischen Staat

Die US-Streitkräfte seien derzeit dabei, den Schaden zu beurteilen. Die Rebellen verstärkten derzeit ihre Verteidigungslinien mit improvisierten Sprengkörpern, Tunnels und Bunkern, hieß es. "Dies ist die richtige Munition, um diese Hindernisse aus dem Weg zu räumen und das Momentum unserer Offensive gegen den IS zu erhalten", zitiert das Pentagon den Kommandeur der US-Truppen in Afghanistan, General John Nicholson.

36 IS-Kämpfer bei Einsatz der US-Riesenbombe getötet

Beim Einsatz der riesigen Bombe des Typs GBU-43 durch US-Streitkräfte in Afghanistan sind nach Regierungsangaben in Kabul 36 IS-Kämpfer getötet worden. Es habe keine zivilen Opfer gegeben, teilte das afghanische Verteidigungsministerium am Freitag mit. Bei dem Angriff sei eine wichtige Kommandozentrale des Islamischen Staats (IS) völlig zerstört worden. Die Bombe gilt mit mehr als 8000 Kilogramm Sprengstoff und elf Tonnen TNT-Äquivalent als größter konventioneller Sprengkörper der US-Streitkräfte. Ein US-Kampfflugzeug hatte sie über der Provinz Nangarhar abgeworfen, sie sollte Tunnel der Terrormiliz IS und deren Kämpfer treffen.

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sam/news.de/dpa
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