01.04.2017, 12.26 Uhr

Angela Merkel: Kommt jetzt die Abschiebung aufs Land?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gestikuliert auf einer Sitzung des Bundeskabinetts im Kanzleramt in Berlin.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gestikuliert auf einer Sitzung des Bundeskabinetts im Kanzleramt in Berlin. Bild: Michael Kappeler / dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Flüchtlinge in Deutschland zu Neugier und einer Ansiedelung auch auf dem Lande aufgerufen. "Wir erwarten, dass sich die Menschen, die zu uns kommen, an unsere Gesetze halten, dass sie ein bisschen neugierig sind auf unser Leben", sagte Merkel in ihrer am Samstag veröffentlichten wöchentlichen Video-Botschaft.

Flüchtlinge sollen in ländlichen Regionen bleiben

Sie empfehle Flüchtlingen zudem, nicht in die großen Städte zu streben, sondern in ländlichen Regionen zu bleiben. Dort gebe es mehr Wohnraum, und die Menschen dort könnten sich oft besser um Flüchtlinge kümmern, sie besser integrieren.

Die Flüchtlinge sind nach Merkels Worten nach Deutschland gekommen, weil sie sich hier ein ruhigeres und beschützteres Leben versprechen. Also müssten sie "die Werte, die dieses Land lebt - Toleranz, Offenheit, Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit" achten und versuchen zu verstehen: "Man kann sagen, wenn man etwas nicht versteht, aber man sollte es achten und einhalten."

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Das fordert Angela Merkel von den Deutschen

"Auf der anderen Seite müssen wir als Deutsche auch offen sein", sagte Merkel weiter. Man müsse verstehen, dass die Flüchtlinge aus einer fremden Welt mit anderen Gebräuchen und Traditionen kämen und deshalb mit Verständnis sowie Interesse auf sie zugehen. Viele täten das, aber sie wolle auch die anderen dazu ermuntern, sagte Merkel.

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