31.12.2015, 08.00 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel 2015: Verschleiert, verhasst, verehrt! So merkelte die Mega-Kanzlerin

Von news.de-Redakteurin Ina Bongartz

Welch ein Jahr für Bundeskanzlerin Angela Merkel. Pünktlich zu ihrem Dienstjubiläum - zehn Jahre Kanzlerin - wurde die 61-Jährige im November vom US-Magazin "Time" zur Person des Jahres 2015 gekürt. Und tatsächlich war Angela Merkel 2015 an unzähligen Brennpunkten im Einsatz. Wie schafft die 61-Jährige das nur?

Zehn Jahre Kanzlerin Merkel - Wichtige Wegmarken
Angela Merkel
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Dienstjubiläum! 10 Jahre Bundeskanzlerin Angela Merkel

In der Begründung der "Time" zu Merkels Auszeichnung Person des Jahres hieß es: "Man kann mit ihr übereinstimmen oder nicht, aber sie nimmt sicher nicht den einfachen Weg. Dafür, dass sie ihrem Land mehr abverlangt hat, als es die meisten Politiker wagen würden, für ihren Einsatz gegen Tyrannei und Opportunismus und für ihre standhafte moralische Führung in einer Welt, in der es an einer solchen mangelt, kürt 'Time' Angela Merkel zur Persönlichkeit des Jahres", so Chefredakteurin Nancy Gibbs die Wahl.

Vor Angela Merkel wurde diese Ehrung unter anderen auch US-Präsident Barack Obama, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und Papst Franziskus zuteil. Zweifellos: Angela Merkel gehört zu den mächtigsten Menschen der Welt.

Bundeskanzlerin bringt Palästinensermädchen zum Weinen.

Angela Merkel bei Anna Will: Es ist meine "verdammte Pflicht" / Altkanzler Schröder poltert

Eindruck gemacht hat die Bundeskanzlerin dann im Oktober mit ihrer Stellungnahme in der Talkshow von Anne Will. Sie wies die Kritik an der deutschen Flüchtlingspolitik zurück und sagte, wenn man sich nun in Zeiten der Not für ein freundliches Gesicht entschuldigen müsse, dann sei das nicht ihr Land. Merkel erklärte, es sei ihre "verdammte Pflicht", Flüchtlingen Zufluchten Deutschland zu ermöglichen.

Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) äußerte sich zur Flüchtlingssituation in Deutschland und lobte dabei Angela Merkel, kritisierte sie jedoch zeitgleich: "Frau Merkel hatte Herz, aber eben keinen Plan", so Schröder in einem Vortrag beim östereichischen Energiekonzern OMV.

Die ARD zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel verschleiert.

Die ARD zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel verschleiert. Bild: News.de-screenshot (ARD)

ARD zeigt verschleierte Merkel im "Bericht aus Berlin"

Für einen Beitrag über die aktuelle Flüchtlingssituation in Europa, speziell in Deutschland, präsentierten die "Bericht aus Berlin"-Macher am 4. Oktober 2015 ein Bild von Bundeskanzlerin Angela Merkel, das es so wohl noch nicht gegeben hat.

Gezeigt wurde die Kanzlerin mit einem Tschader verschleiert, also mit einem großem dunklen Tuch, das von muslimischen Frauen in Form eines umsäumten Halbkreises als Umhang um Kopf und Körper getragen wird und nur das Gesicht frei lässt. Passend dazu thronte Angela Merkel vor dem Berliner Reichstag, der zusätzlich mit Minaretten versehen war.

Moderator Rainald Becker fragte dazu: "Wie verändert sich das Leben? Ja, wie reagieren wir, wenn Flüchtlinge Probleme haben mit der Gleichstellung, mit Frauenrechten, mit Presse- und Meinungsfreiheit?", wandte er sich an sein Publikum. Die Empörung der Zuschauer war ihm gewiss. Die ARD reagierte prompt auf die Kritik: 

Verschleierte Merkel: So reagierte die ARD auf die Skandal-Vorwürfe  

"Die Grafik stand in direktem Zusammenhang mit der Moderation von Rainald Becker zu einem Bericht, in dem es um die Werte unserer Gesellschaft ging. Er sprach von den Errungenschaften unserer westlichen Gesellschaft: Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Gleichstellung. Diese Freiheiten spiegeln sich in Form dieser Grafik wider", gab es als Erklärung. Den Vorwurf, islamfeindliche Propaganda zu unterstützen, wies man in aller Deutlichkeit zurück.

Angela Merkels erster Krieg: deutsche Soldaten im Kampf gegen den IS

Und dann wird 2015 auch noch als das Jahr in die Geschichte eingehen, in dem die deutsche Bundeswehr unter Angela Merkel als Bundeskanzlerin in einen Kriegseinsatz zieht. Deutschland schickt 1200 Soldaten zum Syrien-Einsatz, um den Kampf gegen die Terror-Miliz Islamischer Staat (IS) zu unterstützen.

Merkels Satz des Jahres: "Wir schaffen das!"

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boi/news.de
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