31.07.2014, 16.01 Uhr

Blowjob-Festspiele: Einmal Oralsex für Angela Merkel

Das hat die Welt noch nicht gesehen: Die Inszenierung von Siegfried bei den Bayreuther Festspielen ging gehörig in die Hose, oder darunter? Regisseur Frank Castorf wurde gnadenlos ausgebuht und alles nur wegen eines Blowjobs vor der Kanzlerin Angela Merkel und ein paar Plastikkrokodilen.

Angela Merkel dürften die diesjährigen Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth nicht so überzeugen - zu viel Blowjob, zu viel Plastikkrokodil, zu viel Kommunismus.

Angela Merkel dürften die diesjährigen Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth nicht so überzeugen - zu viel Blowjob, zu viel Plastikkrokodil, zu viel Kommunismus. Bild: picture-alliance / dpa / Michael Kappeler

Wagner-Festspiele: Blowjob für Angela Merkel

Die Richard-Wagner-Festspiele sind den letzten zehn Opern des berühmten Komponisten gewidmet. Doch in diesem Jahr macht der Regisseur seinem Publikum den vollen Theatergenuss ein wenig schwer. Wie jedes Jahr sitzt auch 2014 auch Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel im Publikum, die schon beinahe zum Inventar gehört. Ein Blowjob auf der Bühne dürfte vermutlich nicht ganz nach ihrem Geschmack gewesen sein. Doch genau dies passierte vor ihren Augen.

Angela Merkel hat nicht nur eine sehr gute Karriere in der Politik hingelegt. Sie hat auch eine im Internet. Lesen Sie hier dazu mehr.

In der Inszenierung des deutschen Klassikers und Kulturguts geht es nämlich ordentlich zur Sache. Erda verpasst Wotan völlig schamlos einen Blowjob auf der Bühne. Ob der Kanzlerin dabei die Schamröte ins Gesicht lief? Das ist ungewiss, aber nach ihrem Geschmack dürften auch die Plastik-Krokodile und die ordentliche Portion Kommunismus mit Lenin, Stalin und Mao nicht so recht zu Richard Wagner passen.

Die Inszenierung «Siegfried» mit Catherine Foster als Brünnhilde und Lance Ryan in der Titelrolle sorgen für reichlich Skandale.

Die Inszenierung «Siegfried» mit Catherine Foster als Brünnhilde und Lance Ryan in der Titelrolle sorgen für reichlich Skandale. Bild: Bayreuther Festspiele/Enrico Nawrath.

Publikum erzürnt: «So viel Hass, so viel Wut und so viel Rache»

Den Aufruhr bekommt aber nicht nur Castorf zu spüren, sondern auch die Darsteller auf der Bühne. «Ich habe noch nie ein Publikum erlebt mit so viel Hass, so viel Wut und so viel Rache», sagte Lance Ryan, der bei der umstrittenen Inszenierung des Ring der Nibelungen von Regisseur Frank Castorf auf der Bühne steht gegenüber der dpa. «Die nehmen alles sehr persönlich. Es macht ein bisschen Angst und es ist einfach schrecklich.» Castorf begründet seine Inszenierung übrigens vehement. «Er will reine Fantasie», sagte der Tenor Ryan. Naja, wollen wir mal lieber nicht wissen, welche Fantasien die Kanzlerin bei dieser Vorstellung hatte. Sie verließ ihren Platz nach der Vorstellung zumindest sang- und klanglos.

Micaela Schäfer posierte nackt als Angela Merkel. Sehen Sie hier das Foto.

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bua/loc/news.de/dpa
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