21.05.2014, 11.29 Uhr

Europawahl 2014: Porno-Skandal bei der AfD

Kurz vor der Europawahl am 25. Mai sorgt die Alternative für Deutschland (AfD) unfreiwillig für Schlagzeilen. Doch nicht etwa wegen guter Wahlkampagnen oder -programme, sondern durch einen pikanten Porno-Eklat.

Sachsen-Anhalts AfD-Vize-Landeschef Ronny Kumpf als Porno-Darsteller

Auf der Erotikmesse Venus sind solche Bilder erwünscht. Im Wahlkampf hingegen sollte man dies vermeiden.

Auf der Erotikmesse Venus sind solche Bilder erwünscht. Im Wahlkampf hingegen sollte man dies vermeiden. Bild: dpa/ Archiv

Wie die «Magdeburger Volksstimme» berichtet, wirkte Sachsen-Anhalts Vize-Landeschef Ronny Kumpf früher in Hardcore-Pornos mit. Und dabei handelt es sich keineswegs um aus der Luft gegriffene Behauptungen. Denn die Redaktion beruft sich auf ein der «Magdeburger Volksstimme» vorliegendes Video. Kumpf selbst bestritt diese Vorwürfe auf diverse Nachfragen hin nicht. Bereits am Montag trat der Vize-Landeschef zurück, um seine Partei vor größerem Schaden zu bewahren.

Kriminelle Unterwanderung der AfD in Sachsen-Anhalt

Doch der Fall Kumpf ist nicht das einzige Problem, das Partei-Chef Bernd Lucke derzeit die Stimmung verhageln dürfte. Zudem brachte die «Magdeburger Volksstimme» in Erfahrung, dass mehrere AfD-Mitglieder des Landesverbandes Sachsen-Anhalt polizeilich bekannt sein sollen. Unter anderem handele es sich um den Spitzenkandidaten Jörg Alsleben und die weiteren Partei-Mitglieder Dennis Lochau, Andreas Broscheit, Marcus Daniel Baumann, Florian Lehmann und Mirko Uber. Um Drogen- und Gewaltdelikte solle es demzufolge gehen.

Die Europawahl in Zahlen und Fakten
25. Mai 2014
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Alsleben, Kumpf und Co.: AfD-Politiker polizeilich bekannt

«Vor allem die Brüder Carsten und Jörg Alsleben gelten als Gewalttäter. Ermittlungen gegen sie liefen bereits wegen Nötigung, Bedrohung, Körperverletzung, Verstoßes gegen das Waffengesetz und schweren Raubes», so die Angaben der«Magdeburger Volksstimme».

Betrachtet man also die Vorstrafen der vermeintlich konservativen Politiker, lassen einen besonders deren politischen Ziele schmunzeln. So warb Ronny Kumpf beispielsweise mit dem dem Wahlspruch: «Für ein familienfreundliches Magdeburg.»

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fro/loc/news.de
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