27.03.2014, 10.16 Uhr

Sex mit Schwarzem: NPD schmeißt ihr Porno-Sternchen raus

Die NPD will ihre Nazi-Braut nicht mehr: Ina Groll.

Die NPD will ihre Nazi-Braut nicht mehr: Ina Groll. Bild: screenshot news.de (Twitter/KittyBlair)

Ina Groll besucht mit NPD-Gesinnungsgenossen die frühere SS-Kultstätte Wewelsburg.

Ina Groll besucht mit NPD-Gesinnungsgenossen die frühere SS-Kultstätte Wewelsburg. Bild: Screenshot news.de (Twitter/@InaGroll)

Ina Groll ist strohblond und strohdeutsch. Ihren Körper verkauft sie nicht nur an die Pornoindustrie, sondern auch an die rechtsradikale Partei NPD. Erst kürzlich, am Politischen Aschermittwoch, präsentierte sie ihn an der Seite des NPD-Europawahl-Kandidaten Udo Voigt.

Der Ex-Pornostar mit dem Künstlernamen Kitty Blair verdingte sich auch auf der rechtsradikalen Weihnachtsfeier als sexy Weihnachtsmann und forderte auf der Straßen ihrer Heimatstadt Duisburg Männer auf, die NPD zu wählen, berichtet der «Berliner Kurier». Auf ihrer Facebook-Seite verkündet sie: «Ich prostituiere mich wieder! Der Escortservice heißt Deutschland.»

NPD-Blondine drehte Porno mit Schwarzem!

Auch feinste Reime in deutscher Frakturschrift verbreitet Groll auf ihrem Profil: «Deutschland, du Land der Treue, wie klingt dein Name traut. Die Sonne selbst scheint heller, wenn sie auf Deutschland schaut.» Unter das Foto einer älteren Migrantin, die vor einem Supermarkt um Geld bittet, hat sie geschrieben: «Und schon wieder eine neue ‹Fachkraft› für Duisburg... *kotz*.»

Doch obwohl Ina Groll nun keinen Zweifel mehr an ihrer braunen Gesinnung aufkeimen lässt, nahm sie diese in ihrem Leben als Porno-Queen nicht so ernst, wie ihre rechtsextremen Freunde es gern hätten. Wie der «Kurier» schreibt, wurden die nun auf einen zwei Jahre alten Porno aufmerksam, in dem Ina Groll mit einem schwarzen Kollegen Sex hat. «Kitty entdeckt das Sperma», heißt das Werk.

Da versteht die braune Kameradschaft keinen Spaß. Prompt wurde Ina Groll zur persona non grata, bei Facebook tauchte eine eigene Seite auf, die forderte «Ina G.-Absetzen». «Wer für Geld seinen Körper verkauft und seine Rasse schändet», habe «nichts in unseren Reihen verloren», heißt es dort neben anderen Hass-Tiraden. Bei NPD-Veranstaltungen muss Groll nun draußen bleiben. Aber es wartet ja immer noch ihre alte Identität als Kitty Blair auf sie.

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iwi/news.de
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