19.09.2019, 20.57 Uhr

Mit einem Baby wollte er sein Bleiberecht erzwingen: SEK überwältigt Mann in Ausländerbehörde

In Wismar musste das SEK ein Baby in der Ausländerbehörde befreien.

In Wismar musste das SEK ein Baby in der Ausländerbehörde befreien. Bild: picture alliance/Jens Büttner/dpa

Rund fünf Stunden lang hat ein Mann in Mecklenburg-Vorpommern ein Baby in seiner Gewalt. Am Ende greift das SEK ein.

Sondereinsatzkommando (SEK) beendet Krise in Ausländerbehörde

Ein Mann, der in der Ausländerbehörde in Wismar sein mutmaßlich eigenes Baby rund fünf Stunden in der Gewalt hatte, ist am Donnerstag von einem Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei überwältigt worden. Das Kind sei wohlauf und in Obhut genommen worden, sagte ein Polizeisprecher am Abend.

Der Mann aus Ghana war den Angaben zufolge mit der Mutter des Kindes in der Ausländerbehörde gewesen. Er habe den Säugling nicht herausgegeben, um einen Vaterschaftstest zu erzwingen, damit er in Deutschland bleiben könne, hieß es.

Versuche, ihn zur Aufgabe zu bewegen, scheiterten

Mehrere Stunden lang versuchte ein Interventionsteam der Polizei, die Situation friedlich zu lösen. Dies gelang augenscheinlich nicht, schließlich kam das SEK zum Einsatz. Zum Zustand des Mannes gab es zunächst keine Informationen.

luj/news.de/dpa
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