12.08.2019, 08.53 Uhr

Maddie McCann seit 2007 vermisst: Verwirrende DNA-Spuren! Wird der Fall Madeleine McCann jetzt gelöst?

Die kleine Maddie McCann verschwand im Mai 2007 spurlos.

Die kleine Maddie McCann verschwand im Mai 2007 spurlos. Bild: epa efe Real Madrid Tv / Ho / picture alliance / dpa

Es sind mehr als zwölf quälende Jahre, in denen die kleine Madeleine McCann spurlos verschwunden ist. Unzählige Ermittler arbeiteten seit Mai 2007 daran, die verschwundene Maddie McCann wiederzufinden und Kate und Gerry McCann, den Eltern der Vermissten, Gewissheit zu geben. Unter den Experten, die Maddie McCann aufspüren wollen, ist auch Dr. Mark Perlin aus den USA.

Maddie McCann vermisst: Kann eine DNA-Untersuchung Licht ins Dunkel bringen?

Der Wissenschaftler, der sich auf Gentechnik und DNA-Analysen spezialisiert hat, machte bereits im April 2019 sein Angebot publik, DNA-Spuren unter die Lupe nehmen zu wollen und damit dazu beizutragen, das Rätsel um die verschwundene Maddie McCann aufzuklären. Damals wandte sich der US-Amerikaner an die Londoner Polizei, um sich offiziell an den Ermittlungsarbeiten zu beteiligen. Dr. Perlin gab an, auch komplexe DNA-Spuren entziffern zu können - eine Aufgabe, an der die Polizei nach der Spurensicherung in der Ferienwohnung im portugiesischen Praia da Luz im Mai 2007 scheiterte.

In den vergangenen Monaten habe Dr. Mark Perlin, so ist es aktuell im "Daily Star" zu lesen, keine Antwort von den Polizeibehörden hinsichtlich seines Angebotes erhalten. Nun will der DNA-Spezialist persönlich mit der Familie McCann Kontakt aufnehmen, um seine Hilfe anzubieten.

Madeleine McCann seit Mai 2007 verschwunden: DNA-Spuren sorgen für Verwirrung

Dr. Mark Perlin hat sich auf die Fahnen geschrieben, bereits mehrere Vermisstenfälle mittels detaillierter DNA-Analyse aufgeklärt zu haben. So wirkte der Wissenschaflter unter anderem an der Identifizierung der Opfer der Terroranschläge auf die New Yorker Twin Towers mit, indem er die Identitäten mit einem fortgeschrittenen DNA-Abgleich enthüllte. Im Fall Maddie McCann könnte das Prozedere helfen, gesicherte DNA-Spuren aus dem Ferienhaus so zu filtern, dass genetische Spuren eines mutmaßlichen Eindringlings in die Ferienunterkunft der Familie McCann herausgestellt werden könnten. Im Anschluss wäre dann der Abgleich mit DNA-Datenbanken der Polizei möglich, um etwaige Verdächtige zu ermitteln.

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loc/news.de
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