24.07.2019, 15.08 Uhr

Gefährliche Hitze: Kind mit Wasser aus Gartenschlauch verbrüht

Das Wasser im Gartenschlauch kann so heiß werden, dass in Sekundenschnelle schwere Verbrennungen entstehen können.

Das Wasser im Gartenschlauch kann so heiß werden, dass in Sekundenschnelle schwere Verbrennungen entstehen können. Bild: picture alliance/Ralf Hirschberger/dpa

Sich und seine Lieben mit kühlem Wasser abzuspritzen, ist in der Regel ein Spaß für alle Beteiligten. Doch schon kleine Unachtsamkeiten können den Wasserspaß in einen Albtraum verwandeln, wie eine Mutter in Arizona und ihr Sohn schon vor drei Jahren schmerzlich feststellen mussten.

Kochend heißes Wasser verursacht Verbrennung 2. Grades bei dem Kleinkind

Dominique Woodger wollte ihren damals neun Monate alten Sohn Nicholas nur abkühlen. Bei der Sommerhitze erschien es ihr eine gute Idee, den Gartenschlauch aufzudrehen und dem Kleinen eine spritzige Dusche zu gönnen. Doch sie hatte ein gefährliches Detail vergessen.

Das Wasser das noch im Schlauch stand hatte sich über den Tag aufgeheizt. Als die Mutter den Hahn öffnete, wurde Nicholas von einem Strahl Wasser getroffen, der schätzungsweise 60 Grad heiß war. In sekundenschnelle war ein großer Teil seiner Haut verbrannt . Er wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert.

Mutter und Sohn machen gemeinsam aufmerksam

Nach dem schrecklichen Unfall weisen Dominique und Nicholas zusammen auf die Gefahren hin, die drohen können, wenn solche Details missachtet werden. Bei der anhaltenden Hitzewelle kann so etwas auch in Deutschland passieren. Damit es nicht zu einem Unglück kommt, sollten auch Kinder über diese Gefahr belehrt werden.

Verbrennungen können ein Kind nicht nur ein Leben lang entstellen. Wenn zu große Teile der Haut auf einmal zerstört werden, kann ein Mensch schnell in Lebensgefahr geraten. Außerdem ist in solchen Fällen die Chance einer Infektion stark erhöht, da die Haut ihre Schutzfunktion nicht mehr erfüllen kann.

Ausbildungseinrichtung für Eltern und Betreuer bringt Thema wieder auf den Tisch

Das Thema kam wieder auf als das medizinische Trainingszentrum "Daisy First Aid Redhill & Croydon" die Nachricht noch einmal teilten. Das Echo auf die Meldung zeigt, dass solche Alltagsgefahren an vielen Stellen noch unterschätzt werden.

Die Nutzer zeigen sich schockiert. Ein Kommentator erklärt, dass er nie damit gerechnet hätte, dass stehendes Wasser in einem Schlauch so heiß werden kann. Andere sind sicher, dass die Information noch nicht bei jedem angekommen ist.

luj/bua/news.de
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