21.07.2019, 14.42 Uhr

Wetter im Juli 2017: Achtung, 38 Grad erwartet! Hitzewelle kocht Deutschland

Deutschland droht die nächste Hitzewelle.

Deutschland droht die nächste Hitzewelle. Bild: AdobeStock / somchairakin

Alte und kranke Menschen, kleine Kinder und Kranke müssen in der kommenden Woche besonders vorsichtig sein: Auf Europa rast eine Hitzewelle zu.Hoch Yvonne hat auch für Deutschland heiße Temperaturen im Gepäck. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet damit, dass am Montag in mehreren Regionen Deutschlands die Voraussetzungen für Hitzewarnungen erfüllt sind.

Unwetter im Juli 2019: Wetterdienst warnt vor starkem Gewitter

Am Samstag ist das Unwetter-Potenzial in einigen Regionen des Landes erneut sehr hoch. Am Samstag mussten einige Outdoor-Veranstaltungen kurzzeitig unterbrochen oder sogar komplett beendet werden. Aktuell herrscht im Osten von Baden-Württemberg sowie nördlich von München Alarmstufe Orange. Dort drohen starke Gewitter mit Starkregen und Hagelschauern. Sämtliche Aktualisierungen gibt's auf der Webseite des DWD.

Wetter im Juli 2019: Hitze-Warnstufe 2 möglich

"In den folgenden Tagen werden die Menschen in manchen Teilen Deutschlands mit der Warnstufe 2 leben müssen", sagte Andreas Matzarakis, Leiter des Zentrum für Medizin-Meteorologische Forschung desDWD in Freiburg, derDeutschen Presse-Agentur.

Die Warnstufe 2 wird herausgegeben, wenn tagsüber extreme Wärmebelastung herrscht. Die sogenannte gefühlte Temperatur liegt dann über 38 Grad. Starke Wärmebelastung und damit die Voraussetzung für die Warnstufe 1 liegt vor, wenn um 14 Uhr die gefühlte Temperatur 32 Grad und mehr beträgt. Die vom DWD verwendete Gefühlte Temperatur ist nicht mit der Lufttemperatur gleichzusetzen. Für die Wärmebelastung müssen neben der Lufttemperatur der Wasserdampfgehalt der Luft, der Wind und die Strahlung berücksichtigt werden.

"Im Laufe der kommenden Woche soll es immer wärmer werden. «Der Donnerstag könnte nach jetzigem Stand den Höhepunkt der Hitzewelle markieren», erklärte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach am Sonntag. Ursache sei das Hoch «Yvonne», dass sich zum Wochenbeginn über Deutschland breit mache und zunehmend warme bis heiße Luft von Süden bringe.

Saharaluft kocht Deutschland: Höchste Temperaturen am Donnerstag

Laut Prognose wird es am Montag im Süden und Südwesten mit 29 bis 33 Grad bei viel Sonnenschein zunächst am wärmsten. Spürbar kühler bleibt es im Norden und Nordosten. Dort bringe ein letzter schwacher Tiefausläufer viele Wolken und etwas Regen. Die Temperaturen lägen bei 20 bis 26 Grad.

"Der Dienstag legt dann richtig los: Sonnig bei verbreitet 30 bis 33 Grad, in den Flussniederungen des Westens und Südwestens bis 35 Grad", erklärte der Sprecher. Im Norden und Osten bleibe es bewölkt und größtenteils noch unter 30 Grad. Am Mittwoch werde das Wetter ähnlich. Dann gebe es aber überall viel Sonnenschein bei 30 bis 36 Grad, im Südwesten und Westen lokal bis 38 Grad.

Am Donnerstag soll es richtig heiß werden. 33 bis 38 Grad werden erwartet, im Westen und Südwesten könne es noch etwas heißer werden. "In den Nächten wird es spätestens ab der Wochenmitte auch schwierig, was das Durchlüften angeht", sagte der DWD-Sprecher.

HIER drohen nächste Woche Tropennächte

Angesichts der erwarteten Hitzebelastungen, die nach bisherigen Prognosen mindestens bis zum folgenden Wochenende anhalten können, empfahl Matzarakis, körperliche Anstrengungen im Freien zu vermeiden. Nicht nur für gesundheitlich geschwächte Menschen sei es an so heißen Tagen wichtig, viel zu trinken. "Halten Sie Ihre Wohnung kühl, denn ein erholsamer Schlaf hilft dabei, die Hitze des Tages besser zu verkraften", so eine Empfehlung des DWD.

Allerdings dürfte es in der kommenden Woche gerade in den städtischen Ballungszentren der Rhein-Main-Region, am Oberrhein und im Rhein-Neckar-Gebiet wieder zu den sogenannten Tropennächten kommen. Dann sinken die Temperaturen nicht unter 20 Grad - was eine Kühlung der Wohnung erschwert. "Gebäude hinken auch nach dem Ende einer Hitzeperiode hinterher", sagte Matzarakis. "Bis die wieder ausgekühlt sind, dauert es auch dann noch, wenn die Außentemperaturen bereits wieder gesunken sind."

Zum Wochenende hin werden Gewitter erwartet. Ob sie Abkühlung bringen, sei noch unklar.

Temperaturrekorde geknackt!

In diesem Sommer gab es nach DWD-Angaben bisher drei Hitzewellen - das seien ungewöhnlich viele und teils lang anhaltende. Im Juni wurden an mehreren Orten die regionalen Rekordtemperaturen übertroffen. Insgesamt handelte es sich um den wärmsten und sonnigsten Juni seit Beginn flächendeckenderMessungen.

bua/news.de/dpa
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