12.07.2019, 15.19 Uhr

Blutige Hunde-Attacke in Australien: Hund zerfleischt wehrlosen Rollstuhlfahrer (61) - tot!

Der American Staffordshire Terrier gilt in Deutschland als Kampfhund mit schwierigem Gemüt. (Symbolbild)

Der American Staffordshire Terrier gilt in Deutschland als Kampfhund mit schwierigem Gemüt. (Symbolbild) Bild: picture alliance / Philipp Schulze/dpa

Leo und seine Frau Donata lebten friedlich und glücklich in Melbourne. Nachbarn beschrieben das Paar als stets freundlich und zuvorkommend. Auch der Familienhund Junior war den Nachbarn bekannt. Umso fassungsloser waren sie, als sie erfuhren, dass der amerikanische Staffordshire Terrier den 61-jährigen Vater und Ehemann getötet haben soll.

Hund von Rollstuhlfahrer "drehte einfach durch"

Wie 7NEWS berichtet, griff der Hund ohne ersichtlichen Grund den Rollstuhlfahrer an. Als seine Frau eingreifen wollte, wurde sie ebenfalls attackiert, konnte sich aber zurückziehen. Aufmerksame Nachbarn hörten die Schreie des Rollstuhlfahrers, eilten zu Hilfe und riefen die Polizei. Für den Familienvater kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Als die Polizei bei dem Haus eintraf, konnte sie für den 61-jährigen Mann nichts mehr tun. Mit Erlaubnis der Schwiegertochter, den Hund auszuschalten, betraten die Beamten das Haus, in dem sich inzwischen nur noch der Hund aufhielt, und konnten den aggressiven Vierbeiner einfangen.

Tierarzt soll Hund nach tödlicher Beiß-Attacke einschläfern

Das Tier wurde einem Tierarzt übergeben. Dieser wird vor dem Einschläfern untersuchen, ob es medizinische Gründe für das Verhalten des Tieres geben könnte. Nicht nur beim Menschen können verschiedene Krankheiten zu einer Veränderung des Verhaltens kommen.

Die für den Menschen in der Regel harmlose Toxoplasmose zum Beispiel wird durch einen Parasiten übertragen, der in Katzen lebt. Bei Menschen kann die Infektion jedoch nur tödlich sein, wenn der Patient unter einem schwachen Immunsystem leidet. In fast jedem zeigen sich die verhaltensbeeinflussenden Symptome auch beim Menschen.

Studien zeigten, dass infizierte Männer mit der Krankheit risikobereiter sind und schneller Regeln ignorieren. Bei infizierten Frauen zeigte die Studie gegenüber der weiblichen Kontrollgruppe eher um ihr Image besorgt sind. Eine Verhaltensabweichung war also feststellbar.

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luj/loc/news.de
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