04.07.2019, 17.28 Uhr

Hitzewelle und Dürre in Deutschland: Wird das Trinkwasser knapp? DIESE Ortschaften sind betroffen!

Nach den ersten richtig heißen Wochen des Jahres melden einige Ortschaften in Deutschland bereits erste Engpässe von Trinkwasser.

Nach den ersten richtig heißen Wochen des Jahres melden einige Ortschaften in Deutschland bereits erste Engpässe von Trinkwasser. Bild: BorisRoessler/dpa

Im östlichen Teil Westfalens kämpfen derzeit die Wasserversorger mit Engpässen des Trinkwassers. Laut "Focus" betrifft diese ungewöhnliche Situation die Ortschaften Löhne, Bad Oeynhausen, Hüllhorst und Hille. Auf Grund der anhaltenden Trockenheit kommt es zu Wasserknappheit, die im Gebiet des Wasserbeschaffungsverbandes "Am Wiehen" rund 120.000 Menschen betrifft.

Bürgern wird untersagt, Trinkwasser zu verschwenden

Die Bürger der betroffenen Regionen sind dazu aufgerufen worden,Gärten nicht mit mehr mit Trinkwasser zu sprengen oder Pools und sonstige Becken mit Leitungswasser zu füllen. Denn normalerweise liege der Tagesverbrauch von Trinkwasser bei ca. 14.000 bis 15.000 Kubikmetern. In den letzten Tagen wurden die höchsten Verbräuche des Jahres mit knapp 18.000 Kubikmetern gemessen. Auch das Arbeiten mit Hochdruckreinigern wird derzeit mancherorts untersagt.

Bürgermeister setzt auf "Engagement aller Beteiligten" - sonst drohen bis zu 1.000 Euro Strafe

Vom Bürgermeister der Stadt Löhne, Bernd Poggemöller, heißt es dazu in einem Statement: "Wir sind überzeugt, dass mit dem Engagement aller Beteiligten die Situation gemeistert wird und bitten um Ihr Verständnis." 

Sollte dieser Appell jedoch nicht zu Sparsamkeit führen, sei für alle Fälle eine ordnungsbehördliche Verordnung vorbereitet, die eine Vergeudung von Trinkwasser mit Geldbußen von bis zu 1.000 Euro betraft.

Dortmunder angehalten öffentlichen Raum mit zu bewässern

In Dortmund werden derweil die Bürger gebeten, Straßenbäume und Grünflächen im öffentlichen Raum mit zu bewässern. Die Stadt teilte dazu am Mittwoche (03.07.2019) mit: "Die Jungbäume im Straßengebiet leiden bei der derzeitigen Hitze unter außergewöhnlichem Trockenstress - noch mehr als die älteren, groß gewachsenen Bäume". Das Dortmunder Tiefbauamt und die zum Bewässern beauftragten Firmen kämen mittlerweile kaum noch hinterher.

Lesen Sie auch: Droht Deutschland der nächste Dürre-Sommer?

 

kjf/sba/news.de
Themen: Sommer, Wasser
Wetter im September 2019 aktuellHurrikan Dorian im News-Ticker aktuellZDF-FernsehgartenNeue Nachrichten auf der Startseite