28.05.2019, 13.01 Uhr

Wetter im Mai 2019: Verfrühte Schafskälte? Droht Tief Claudius mit Bodenfrost?

Die neue Woche wird wechselhaft.

Die neue Woche wird wechselhaft. Bild: AdobeStock / naiaekky

Wechselhaft und eher kühl soll es an den kommenden Tagen in Deutschland werden. Am Alpenrand soll es ab Wochenbeginn Dauerregen geben, der bis Mittwoch anhalten könnte, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit.

Wetter im Mai 2019: Kaltlufteinbruch durch Tief Claudius - DWD warnt vor Dauerregen

Bereits am Montag setzte der Dauerregen am Alpenrand und im äußersten Südosten des Landes ein. Damit droht in Süddeutschland erneuter Hochwasser-Alarm. Zwar werde von Niederbayern bis an die Alpen ein ganzes Stück weniger Regen fallen als vor etwa einer Woche, sagte DWD-Meteorologe Markus Übel. Da die Böden aber noch gesättigt und die Pegel einiger Flüsse erhöht seien, "ist mit neuerlichen Überschwemmungen zu rechnen".

Laut Vorhersage bleibt es im Norden und Nordwesten locker, sonst etwas dichter bewölkt. Die Tageshöchstwerte erreichen 16 Grad in Nordfriesland und 23 Grad im Südwesten sowie in der Lausitz.

Überpünktliche Schafskälte? Lässt das Wetterphänomen die Temperaturen sinken

Am Dienstag droht Deutschland ein Kaltlufteinbruch. Tief Claudius bringt Regen, Gewitter und sogar Bodenfrost. Der DWD warnt noch bis Donnerstag (30.05.2019) vor Dauerregen an den Alpen. Im Rest des Landes bleibt es wechselnd bis stark bewölkt. Im Norden soll durchgehend die Sonne scheinen. Im Westen und Nordwesten kann es teilweise auch Gewitter mit Starkregen geben. Für das Ruhrgebiet hat der DWd sogar eine Unwetterwarnung vor starkem Gewitter heruasgegeben. Es werden maximal 15 bis 20 Grad erreicht. Am Mittwoch regnet es an den Alpen weiter, sonst erwartet der DWD kaum noch Schauer bei wechselnder bis starker Bewölkung. Es soll mit 11 bis 17 Grad recht kühl bleiben.Wie das Wetter an Christi Himmelfahrt werden soll, lesen Sie hier.

Macht sich da etwa eine verfrühte Schafskälte bemerkbar? Normalerweise taucht dieses meteorologische Phänomen immer erst zwischen dem 4. und 20. Juni auf. Durch einströmende Kaltluft aus dem Nordwesten können dabei innerhalb weniger Stunden die Temperaturen bis zu zehn Grad sinken. Die DWD-Aussichten sehen jedoch nicht ganz so schlecht aus: "Zum Beginn des ersten Sommermonats Juni bestehen Chancen auf sommerlicheres Wetter."

Lesen Sie auch:Extrem-Hitze und Unwetter-Alarm! Wetterdienst warnt vor Horror-Sommer.

bua/news.de/dpa
Wetter im Juli 2017Unwetter im Juli 2019 aktuellSophia Thomalla, Lena Gercke, Frank RosinNeue Nachrichten auf der Startseite