12.08.2019, 13.47 Uhr

Armbrustdrama in Passau: Opfer mit K.o.-Tropfen vor tödlichen Schüssen betäubt

In dieser Pension wurden die drei Passauer Armbrust-Opfer gefunden.

In dieser Pension wurden die drei Passauer Armbrust-Opfer gefunden. Bild: dpa

In einem Gästezimmer einer Pension in Passau sind drei Leichen gefunden worden. Es handele sich um zwei Frauen im Alter von 31 und 33 Jahren und einen 53-jährigen Mann, teilte die Polizei am Samstag mit. Sie stammen den Angaben zufolge aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz und hatten sich am Freitag in der Pension eingemietet. In welchem Verhältnis sie zueinander standen, war zunächst unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Leichenfund in Passau im News-Ticker

+++ 12.08.2019: Passauer Armbrust-Opfer wurden mit K.o.-Tropfen betäubt+++

Im Passauer Armbrust-Fall gehen die Ermittler davon aus, dass zwei der Opfer mit K.o.-Tropfen betäubt worden sind, bevor sie von einer 30 Jahre alten Frau mit einer Armbrust getötet wurden. Das sagte der Passauer Oberstaatsanwalt Walter Feiler am Montag mit Blick auf den Ermittlungsabschluss der Polizei. Nachdem die Frau einen 53-jährigen Mann und eine 33-Jährige als ihre Begleiter in einer Pension in Passau tötete, richtete sie sich mit einer Armbrust. Mitarbeiter einer Pension hatten die drei am 11. Mai tot auf deren Zimmer gefunden. Der Mann war Kopf einer obskuren Gruppe, in der er Frauen um sich scharrte.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die 30-Jährige ihre Begleiter mit deren Einverständnis tötete. Die drei Toten in Passau sowie zwei weitere tote Frauen, die in einer Wohnung im niedersächsischen Wittingen gefunden worden waren, gehörten nach Angaben von Feiler zu einer Gruppe, die sich als "Welterneuerer und Welterschaffer" gesehen hatte, und der Meinung war, schon mehrfach wiedergeboren worden zu sein. Die Toten hätten das "Dasein" verlassen, "um an anderem Ort oder zu anderer Zeit eine neue Welt oder ein neues System zu erschaffen".

Die in Wittingen tot gefundenen 19 und 35 Jahre alten Frauen sind laut Feiler wohl an einer Vergiftung gestorben. Genaueres wisse man noch nicht. "Es deutet manches darauf hin, dass die beiden freiwillig und ohne Beteiligung dritter aus dem Leben geschieden sind", sagte er. Feiler verwies auf die ermittelnde Staatsanwaltschaft in Hildesheim, die sich auf Nachfrage bedeckt hielt.

Die toten Frauen waren mit vier bis fünf weiteren Frauen Mitglied der Gruppe gewesen, die sich um den 53-Jährigen scharrte, wie Staatsanwalt Feiler weiter erklärte. Der Mann habe laut einer Aussteigerin sexuelle Kontakte zu den Frauen gehabt und sich um sie gekümmert, sagte Feiler. Zeugen hätten den 53-Jährigen als dominant und manipulativ beschrieben, er sei als Kampfsporttrainer und Psychologe tätig gewesen. Ob er wirklich eine Ausbildung als Psychologe hatte, ist den Ermittlern nicht bekannt. Die Aussteigerin kommt wie der 53-Jährige aus einer Ortschaft in Rheinland-Pfalz und sei an einem sicheren Ort.

Die Staatsanwaltschaft Passau prüfe den Bericht der Kriminalpolizei und will klären, ob noch Fragen offen sind. Wenn man sich den Ermittlungen der Kriminalpolizei anschließen wird, werde die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen, sagte Feiler. Denn es gebe keinen lebenden Täter mehr.

Im Zusammenhang mit dem Passauer Armbrust-Fall haben Ermittler zwei Leichen in Niedersachsen gefunden.

Im Zusammenhang mit dem Passauer Armbrust-Fall haben Ermittler zwei Leichen in Niedersachsen gefunden. Bild: Christophe Gateau / picture alliance / dpa

+++ 16.05.2019:Armbrust-Fall: Ermittler durchsuchen Wohnung von getötetem Mann +++

Im mysteriösen Armbrustfall ist die Wohnung des in Passau getöteten 53-Jährigen durchsucht worden. Wie die Staatsanwaltschaft Hildesheim am Donnerstag mitteilte, war der Mann aus Rheinland-Pfalz ein Bekannter der zwei in Niedersachsen tot gefundenen Frauen. Die Durchsuchung sei angeordnet worden, um dafür weitere Belege zu finden. Es seien zahlreiche Beweismittel sichergestellt worden.

Am Samstag hatten Mitarbeiter einer Pension in Passau (Bayern) den 53-Jährigen sowie zwei 33 und 30 Jahre alte Frauen tot gefunden. Die Ermittler gehen in diesem Fall von Tötung auf Verlangen beziehungsweise Suizid aus. Demnach deutet alles darauf hin, dass die 30-Jährige die beiden anderen sowie sich selbst mit Armbrustpfeilen erschoss.

Am Montag wurden dann in der Wohnung der 30-Jährigen in Wittingen (Niedersachsen) die Leichen von deren Lebenspartnerin (35) und von einer 19-Jährigen entdeckt. Die Ursache für den Tod der 35-Jährigen und der 19-Jährigen in Wittingen sei weiter unklar, hieß es am Donnerstag. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sei keine bisher unbekannte dritte Person in das Geschehen involviert.

Der 53-Jährige und die 33 Jahre alte Frau waren in Rheinland-Pfalz gemeldet.

+++ 15.05.2019: Ermittlungen im Armbrust-Fall dauern an +++

Im Fall der Armbrust-Toten aus Passau dauern die Ermittlungen im Umfeld der zwei Frauen und des Mannes an. In zwei bis drei Wochen sei mit einem Abschlussbericht zu rechnen, sagte ein Sprecher der dortigen Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Völlig unklar ist bislang das Motiv für das Geschehen.

Das Trio hatte sich am Freitag in einer Pension eingemietet und war am Samstag von Mitarbeitern tot in einem Gästezimmer gefunden worden. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei einem 53-Jährigen und einer 33-Jährigen um Tötung auf Verlangen handelte, bei einer 30-Jährigen um Suizid.

Die Todesursache der beiden am Montag in der Wohnung der 30-Jährigen in Wittingen in Niedersachsen tot gefundenen 35 und 19 Jahre alten Frauen war weiter unbekannt.

+++ 15.05.2019: Armbrust-Fall: Motiv liegt noch im Dunkeln +++

Der Armbrust-Fall mit drei Toten in Passau und zwei Toten im niedersächsischen Wittingen gibt weiter Rätsel auf. Insbesondere die Frage nach einem Motiv für das gesamte Geschehen ist noch nicht geklärt.

Die Obduktionen der Leichen haben am Dienstag zumindest etwas Licht ins Dunkel gebracht. Die rechtsmedizinische Untersuchung der Toten aus Passau gab Hinweise auf die Tatumstände. Die Staatsanwaltschaft geht bei dem 53-Jährigen und den beiden 33 und 30 Jahre alten Frauen von Tötung auf Verlangen beziehungsweise erweitertem Suizid aus. Die 33 Jahre alte Frau sei die Lebensgefährtin des tot aufgefundenen Mannes gewesen.

Geklärt ist die Identität der beiden am Montag in einer Wohnung in Wittingen gefundenen Frauen. Wie sie ums Leben kamen, blieb zunächst unklar. Bei einer der Frauen handelte es sich laut Polizei um die Lebensgefährtin der 30-Jährigen. Die zweite Tote ist eine 19-Jährige, die ebenfalls in der Wohnung lebte.

Der Fernsehsender RTL berichtete am Dienstagabend unter Verweis auf Ermittler, dass es sich bei der 19-Jährigen um eine seit mehreren Jahren vermisste Jugendliche handeln dürfte. Deren Eltern berichteten im Interview, wie ihre Tochter den 53-Jährigen im Kampfsportclub kennenlernte und wenig später den Kontakt zur Familie abbrach.

Die Zeitung "Bild" zitierte am Abend einen Mann, der von seiner Begegnung mit dem 53-Jährigen berichtete. Demnach hatte er dem 53-Jährigen vorübergehend einen Pferdehof verpachtet. Die Frauen sollen sich dem 53-Jährigen gegenüber auffallend unterwürfig verhalten haben.

Was wissen wir über das Todes-Drama von Passau - und was nicht?
Armbrust-Fall mit fünf Toten
zurück Weiter

1 von 12

+++ 14.05.2019:Verbindung zu Passauer Armbrust-Fall - Wittingen ist "aufgewühlt" +++

Der Tod zweier Frauen mit Verbindung zum Passauer Armbrust-Fall hat die Menschen im ostniedersächsischen Wittingen nach Auskunft des Bürgermeisters erschrocken. "Ein kleines Städtchen wie Wittingen wühlt so ein Fall natürlich auf", sagte der Verwaltungschef Karl Ridder der Deutschen Presse-Agentur. "Das ist Gesprächsthema Nummer eins im Ort." Die Frauen hätten erst seit März im Ort gelebt. "Ich kannte sie noch nicht persönlich." Eine der Toten, eine 35-Jährige, hatte an der örtlichen Grund- und Oberschule unterrichtet. "Die Schüler und Lehrer werden dort aktuell betreut", sagte der CDU-Politiker.

Am Montag hatte die Polizei die Leichen der 35-Jährigen und einer 19-Jährigen in einer Wohnung in Wittingen entdeckt. Die Beamten hatte der 35-Jährigen die Nachricht vom Tod ihrer Lebenspartnerin überbringen wollen: Die 30-Jährige war unter den Toten, die Mitarbeiter einer Pension in Passau am Samstag in einem Zimmer gefunden hatten. Außer ihr befanden sich auch die Leichen eines 53 Jahre alten Mannes und einer 33-jährigen Frau in der Unterkunft. Die Ermittler stellten drei Armbrüste sicher. Sie gehen von einem erweiterten Suizid aus.

+++ 14.05.2019:Obduktion toter Frauen ergibt keine Hinweise auf Gewaltanwendung +++

Die beiden im Zusammenhang mit dem Passauer Armbrust-Fall tot in Wittingen gefundenen Frauen sind nach ersten Untersuchungen nicht durch äußere Gewalteinwirkung gestorben. "Die Todesursache steht noch nicht fest", sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hildesheim, Christina Pannek, am Dienstag. Nach ersten Erkenntnissen liegt der Todeszeitpunkt einige Tage zurück. Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen. Die Leichen der 35-Jährigen und der 19-Jährigen waren in der Medizinischen Hochschule Hannover obduziert worden.

Die 35-Jährige war Lebenspartnerin einer 30-Jährigen, deren Leiche am Samstag in einer Pension im bayerischen Passau entdeckt worden war. Sie war dort ebenso wie eine 33-Jährige und ein 53 Jahre alter Mann durch einen Armbrust-Pfeil getötet worden. Die Ermittler sprechen in diesem Fall von erweitertem Suizid. Zur Vermutung, es könne sich auch im Fall der beiden Frauen in Wittingen um Suizid handeln, sagte die Sprecherin der Hildesheimer Staatsanwaltschaft: "Das sind Spekulationen."

Den Ermittlern zufolge war die tote 19-Jährige an derselben Adresse in Wittingen gemeldet wie das Frauenpaar. Bei der toten 35-Jährigen handelt es sich um eine Lehrerin der örtlichen Grund- und Oberschule. Die Polizei hatte beide Leichen entdeckt, als sie der Frau die Nachricht überbringen wollte, dass ihre Lebenspartnerin in Passau gestorben sei.

+++ 14.05.2019: Polizei zu Armbrust-Fall: Identität von Toten in Wittingen geklärt +++

Im mysteriösen Passauer Armbrust-Fall ist die Identität der beiden tot in Niedersachsen gefundenen Frauen geklärt. Bei der einen Toten in Wittingen handelt es sich um die 35 Jahre alte Lebenspartnerin der 30-Jährigen, die in Passau starb. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Die zweite in Wittingen entdeckte Tote ist eine 19-Jährige, die in dem Ort gemeldet war. Beide Frauen seien vor dem Auffinden der Leichen laut "Focus" bereits einige Tage tot gewesen. In welcher Beziehung sie zu dem Frauenpaar stand, war zunächst unklar.

Die Leichen wurden am Dienstag obduziert. Es gebe keine Hinweise auf äußere Gewalteinwirkungen, sagte ein Polizeisprecher. Die 35-Jährige war ihm zufolge Grundschullehrerin, die 30-Jährige Bäckerei-Verkaufsleiterin.

Am Samstag waren die Leichen der 30-Jährigen sowie eines 53-Jährigen und einer 33-Jährigen in einer Pension in Passau entdeckt worden. Die drei waren durch Armbrust-Pfeile getötet worden. Die Ermittler sprechen von erweitertem Suizid. Es deute alles darauf hin, dass die 30-Jährige erst die beiden anderen und dann sich selbst erschossen habe.

+++ 14.05.2019: Staatsanwaltschaft geht im Armbrust-Fall von Tötung auf Verlangen aus +++

Im Fall der drei in einer Passauer Pension mit Armbrustpfeilen getöteten Menschen geht die Staatsanwaltschaft von Tötung auf Verlangen beziehungsweise Suizid aus. Es gebe weiterhin keine Hinweise darauf, dass eine vierte Person an dem Geschehen beteiligt gewesen sein könnte, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Passau am Dienstag.

Die Obduktion der Leichen ergab, dass ein 53-jähriger Mann und eine 33-jährige Frau, die gemeinsam in einem Bett lagen, jeweils durch einen Schuss ins Herz getötet wurden. Bei einer 30-Jährigen, die in dem Zimmer auf dem Boden lag, sei ein Schuss in den Hals sofort tödlich gewesen. Es deute alles darauf hin, dass die 30-Jährige erst die beiden anderen und dann sich selbst erschossen habe. Man könne das Geschehen auch als erweiterten Suizid betrachten.

Die beiden Leichen im Bett hätten weitere Pfeile aufgewiesen, die den Erkenntnissen nach jedoch erst nach den tödlichen Schüssen ins Herz abgeschossen worden seien. Bei keiner der drei Leichen gebe es Kampf- oder Abwehrspuren. Zudem seien in dem Pensionszimmer zwei Testamente gefunden worden, die von den beiden im Bett liegenden Personen stammten, sagte der Sprecher.

Drei tote Personen sind in einem Zimmer der Pension gefunden worden. Den Angaben zufolge stammen die Toten aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz.

Drei tote Personen sind in einem Zimmer der Pension gefunden worden. Den Angaben zufolge stammen die Toten aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Bild: Lino Mirgeler / picture alliance / dpa

+++ 14.05.2019: Vorläufiges Obduktionsergebnis in Passau: Schüsse in Herz und Hals +++

Im Fall der drei in einer Passauer Pension mit Armbrustpfeilen getöteten Menschen liegt ein vorläufiges Obduktionsergebnis vor. Demnach wurden der Mann und die Frau, die gemeinsam in einem Bett lagen, jeweils durch einen Schuss ins Herz getötet, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Passau am Dienstag sagte. Bei der 30-Jährigen, die in dem Zimmer auf dem Boden lag, sei ein Schuss in den Hals sofort tödlich gewesen.

Die beiden Leichen im Bett hätten weitere Pfeile aufgewiesen, die den Erkenntnissen nach jedoch erst nach den tödlichen Schüssen ins Herz abgeschossen worden seien. Bei keiner der drei Leichen gebe es Kampf- oder Abwehrspuren. Zudem seien in dem Pensionszimmer zwei Testamente gefunden worden, die von den beiden im Bett liegenden Personen stammten, sagte der Sprecher.

Die genauen Todesumstände sind weiterhin unklar. Mitarbeiter der Pension hatten am Samstag den 53-jährigen Mann und zwei 33 und 30 Jahre alte Frauen tot in einem Zimmer gefunden. Die Ermittler stellten drei Armbrüste sicher.

Am Montag entdeckten Ermittler dann in der Wohnung der 30-Jährigen in Wittingen in Niedersachsen zwei Leichen. Bei den beiden toten Frauen wurden laut Polizei keine Armbrüste oder Pfeile gefunden. Eine der beiden Frauen soll die Lebenspartnerin der in Passau gestorbenen 30-Jährigen gewesen sein.

+++ 14.05.2019: Mysteriöser Tod von fünf Menschen wirft Fragen auf +++

Drei mit Armbrustpfeilen getötete Menschen in einer Passauer Pension und zwei Leichen in einer Wohnung in einer niedersächsischen Kleinstadt - diese mysteriösen Todesfälle geben den Ermittlern weiter Rätsel auf. Was genau passiert ist und wie die Geschehnisse zusammenhängen, ist noch völlig unklar. Polizei und Staatsanwaltschaft erhoffen sich von den Obduktionen weitere Erkenntnisse. Die Ergebnisse der rechtsmedizinischen Untersuchungen sollten den Angaben nach am Dienstag vorliegen.

Am Samstag hatten Mitarbeiter einer Passauer Pension in einem Zimmer einen 53-jährigen Mann und zwei 33 und 30 Jahre alte Frauen tot gefunden. Bei dem getöteten Mann soll es sich um den Betreiber eines Mittelalter-Ladens handeln, bei der 33-Jährigen um seine Lebensgefährtin. Das Trio habe sich für Ritterturniere begeistert - offenbar eine wichtige Verbindung zwischen den drei Personen.

Die Ermittler stellten drei Armbrüste sicher, neben den zwei auf dem Bett gefundenen Leichen seien der "Bild" zufolge Testamente entdeckt worden. Bei zwei in Wittingen bei Gifhorn entdeckten toten Frauen wurden laut Polizei keine Armbrüste oder Pfeile gefunden. Eine der beiden Frauen soll die Lebenspartnerin der in Passau gestorbenen 30-Jährigen gewesen sein.

Den Pensionsmitarbeitern in Passau bot sich ein schreckliches Bild: In den Körpern von zwei Toten, die Hand-in-Hand in einem Bett lagen, steckten laut Staatsanwaltschaft mehrere Pfeile. Die dritte Tote, die auf dem Boden lag, hatte einen Pfeil im Körper stecken.

+++ 13.05.2019: Im Armbrust-Fall werden Obduktionsergebnisse erwartet +++

Im Fall der getöteten fünf Menschen in Bayern und Niedersachsen sollen am Dienstag im Laufe des Tages die Ergebnisse der Obduktionen vorliegen. Drei Tote waren am Samstag in einer Pension in Passau gefunden worden, zwei weitere am Montag in Wittingen bei Gifhorn - in der Wohnung einer der beiden in Passau gefundenen toten Frauen.

Wie genau die beiden Fälle zusammenhängen, steht noch nicht fest. Am Samstag hatten Mitarbeiter einer Passauer Pension in einem Zimmer drei 53, 33 und 30 Jahre alte Gäste tot gefunden. Die Ermittler stellten drei Armbrüste sicher. Bei den zwei in Wittingen leblos entdeckten Frauen wurden laut Polizei keine Armbrüste oder Pfeile gefunden. Eine der beiden Frauen soll die Lebenspartnerin der in Passau gestorbenen 30-Jährigen gewesen sein.

+++ 13.05.2019: Ursache für Tod von zwei Frauen in Wittingen noch unklar +++

Nach der Entdeckung von zwei Leichen in einer Wohnung im niedersächsischen Wittingen ist noch unklar, wie die beiden Frauen ums Leben gekommen sind. Offen sei auch, wie der Tod der beiden mit dem mysteriösen Passauer Armbrust-Fall mit drei Toten zusammenhängt, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Gifhorn. Eine der beiden Toten in Wittingen sei vermutlich die Partnerin der toten 30-Jährigen aus Passau. Die Leichen der beiden Frauen waren am Vormittag in der Wohnung der 30-Jährigen entdeckt worden, die mit zwei anderen tot in einer Pension in Passau gefunden worden war. Eine Obduktion soll nun Klarheit darüber bringen, wie die Frauen starben.

+++ 13.05.2019: Hintergründe im Armbrust-Fall weiter unklar +++

In der Kleinstadt im Landkreis Gifhorn herrscht nach dem Fund der Leichen Betroffenheit. Anwohner rätseln, was passiert sein könnte. Bei einer der beiden toten Frauen handelt es sich einem Polizeisprecher zufolge vermutlich um die Lebenspartnerin einer tot in Passau entdeckten 30-Jährigen. Diese soll Anwohnern zufolge Lehrerin und stets auffällig schwarz gekleidet gewesen sein.

Was sich in der Pension und in der Wohnung abgespielt haben könnte, liegt noch im Dunkeln. Eine Obduktion der Leichen soll Hinweise darauf geben. In den Leichen eines 53-Jährigen und einer 33-Jährigen in Passau steckten mehrere Pfeile, wie der Passauer Oberstaatsanwalt Walter Feiler sagte. Die beiden lagen Hand-in-Hand in einem Doppelbett. Die tote 30-Jährige lag auf dem Boden des Gästezimmers und hatte einen Pfeil im Körper stecken. Ein Abschiedsbrief sei in der Pension nicht gefunden worden, auch kein Reisegepäck.

+++ 13.05.2019: Weitere Leichen in Wohnung von Armbrust-Toter gefunden +++

Im Zusammenhang mit dem Passauer Armbrust-Fall haben Ermittler zwei Leichen in Niedersachsen gefunden. Die toten Frauen seien in der Wohnung eines der Passauer Opfer in Wittingen (Landkreis Gifhorn) entdeckt worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Passau am Montag. Die Kriminalpolizei Gifhorn solle zu Hintergründen und Identität der Frauen ermitteln, teilten die Ermittler in Niederbayern mit. Mehrere Medien hatten zuvor darüber berichtet.

Der Fall hatte am Wochenende Aufsehen erregt. In einem Pensionszimmer in Passau hatten Mitarbeiter am Samstag drei tote Gäste gefunden. In ihren Körpern steckten Pfeile. Die Ermittler stellten zunächst zwei Armbrüste sicher. Später wurde eine weitere Armbrust in einer Tasche gefunden. Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Menschen gab es nach ersten Erkenntnissen nicht.

In den Körpern von zwei der Toten, die gemeinsam in einem Bett lagen, steckten mehrere Pfeile, wie der Passauer Oberstaatsanwalt Walter Feiler sagte. Die dritte Tote, die auf dem Boden lag, hatte einen Pfeil im Körper stecken. Was sich genau in dem Zimmer abspielte, sei weiterhin unklar. Die Leichen eines 53-jährigen Mannes und einer 33-jährigen Frau seien Hand-in-Hand auf dem Bett gelegen, sagte Feiler. Eine Obduktion sollte weitere Erkenntnisse zu den Todesumständen liefern. Die Ergebnisse sollten am Dienstag vorliegen.

Der 53-Jährige und die 33-Jährige waren dem Oberstaatsanwalt zufolge in einem kleinen Ort bei Altenkirchen im Westerwald in Rheinland-Pfalz gemeldet, die 30-Jährige im niedersächsischen Wittingen. Bisher ist laut Polizei unklar, in welchem Verhältnis sie zueinander standen.

Eine Pension steht nahe der Ilz. Drei tote Personen sind in einem Zimmer der Pension gefunden worden.

Eine Pension steht nahe der Ilz. Drei tote Personen sind in einem Zimmer der Pension gefunden worden. Bild: dpa

+++ 13.05.2019: Tötungen mit Armbrust in Passau: Zwei Tote im Bett, eine am Boden +++

Zwei Tage nach dem Fund von drei Leichen in einer Pension in Passau hat die Polizei weitere Details bekanntgegeben. Demnach lagen die Leichen des 53-jährigen Mannes und der 33-jährigen Frau in einem Gästezimmer in einem Bett, die tote 30-Jährige lag auf dem Boden. Zudem stellten die Ermittler eine dritte Armbrust sicher, die sich noch in einer Tasche befand, wie ein Sprecher der Polizei Niederbayern am Montag mitteilte. Bislang war der Fund von zwei Armbrüsten bekannt. Eine Obduktion sollte am Montag weitere Erkenntnisse zu den Todesumständen liefern. Die Ergebnisse dürften am Dienstag vorliegen.

+++ 13.05.2019: Obduktion der Armbrust-Toten von Passau für Montag geplant +++

Zwei Tage nach dem Fund von drei Leichen sowie zwei Armbrüsten in einer abgelegenen Pension in Passau soll eine Obduktion Erkenntnisse zu den Todesumständen liefern. Die Obduktion der Leichname der zwei Frauen und eines Mannes sei für Montag geplant, teilte ein Sprecher der Polizei Niederbayern am Montag mit.

+++ 13.05.2019: Armbrust-Drama mit drei Toten in Passauer Pension - offene Fragen +++

Zwei Tage nach dem Fund von drei Toten in einer Pension in Passau sind die Umstände des Dramas noch völlig unklar. Zu Wochenbeginn ist die Obduktion der Leichen geplant, wie die Polizei am Wochenende mitteilte. Sie soll Hinweise unter anderem zur Todesursache geben.

In einem Pensionszimmer hatten Mitarbeiter am Samstag die drei toten Gäste gefunden, in den Körpern steckten Pfeile. Die Ermittler stellten zwei Armbrüste sicher. Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Menschen gibt es den Erkenntnissen nach nicht. Ab dem 18. Lebensjahr können Armbrüste frei erworben werden, sagte am Sonntag ein Sprecher des Deutschen Schützenbundes in Wiesbaden.

Bei den Toten handelt es sich um einen 53-jährigen Mann, einen Jäger und Bogenschützen aus dem Westerwald, wie die "Bild" herausgefunden haben will, sowie um zwei Frauen im Alter von 33 und 30 Jahren. Sie sind deutsche Staatsangehörige. Der 53-Jährige und die 33-Jährige stammen nach Angaben der Ermittler aus Rheinland-Pfalz, die 30-Jährige aus dem Kreis Gifhorn in Niedersachsen. Sie hatten sich am Freitag in der Pension eingemietet und ein Drei-Bett-Zimmer gebucht. In welchem Verhältnis sie zueinander standen, war unklar.

+++ 12.05.2019: Drei Tote in Passauer Pension - Pfeile in den Körpern +++

Bei den Toten in einer Pension in Passau sind Pfeile in den Körpern gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Obduktion der Leichen an, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Mitarbeiter der Pension hatten am Samstag die drei Toten in einem Zimmer entdeckt. Die Polizei stellte dort zwei Armbrüste sicher. Hinweise auf eine Beteiligung weiterer Menschen gebe es nicht.

+++ 11.05.2019: 3 Leichen in Pension in Passau neben Waffen entdeckt - Polizei ermittel +++

Mitarbeiter der Pension im Ortsteil Unteröd hatten die Leichen gefunden. Die Polizei stellte in dem Zimmer zwei Armbrüste sicher. Den Angaben zufolge stammen die Toten aus Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Es sei noch völlig offen, wie die drei Menschen ums Leben kamen, sagte ein Sprecher der Polizei. In welchem Verhältnis sie zueinander standen, sei ebenfalls unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Auch lesenswert: Vermisster US-Tourist tot in Gebirgsbach entdeckt

Folgen Sie News.de schon bei Facebook? Hier finden Sie brandheiße News und den direkten Draht zur Redaktion.

loc/news.de/dpa
Unwetter-Warnung in Deutschland aktuellMysteriöse Todesfälle in HaldenslebenHelene FischerNeue Nachrichten auf der Startseite