03.04.2019, 15.37 Uhr

Rebecca R. bleibt vermisst: Bald heiße Spur im Vermisstenfall? So geht es Rebeccas Familie jetzt

Seit Mitte Februar 2019 ist Rebecca R. aus Berlin vermisst.

Seit Mitte Februar 2019 ist Rebecca R. aus Berlin vermisst. Bild: Polizei Berlin / picture alliance / dpa

Am 18. Februar 2019 wurde die 15 Jahre alte Schülerin Rebecca R. aus Berlin zum letzten Mal gesehen - danach verliert sich die Spur des Mädchens. Sechs Wochen sind seitdem ins Land gezogen, in denen die Polizei fieberhaft nach dem Teenager suchte und Rebeccas Schwager Florian R. als Hauptverdächtigen für zwei Wochen in Untersuchungshaft nahm. Was bislang fehlte, war eine heiße Spur, wo sich die vermisste Rebecca aufhalten könnte.

Polizei Berlin wertet weiter Hinweise im Fall Rebecca aus

Derzeit ist die Berliner Polizei, die zur Aufklärung des Falles eine Mordkommission eingerichtet hat, mit der Sichtung und Auswertung von neuen Hinweisen beschäftigt. Insgesamt seien es dem "Focus" zufolge mehr als 2.200 Hinweise, die den Ermittlern zugespielt wurden. Dass sich darunter eine heiße Spur befinden könnte, die den Fall nach Wochen zur Aufklärung bringen könnte, dessen zeigten sich die Ermittler zuversichtlich, wie ein Sprecher der Berliner Generalstaatsanwaltschaft dem "Focus" gegenüber äußerte. Genauere Angaben dazu machte der Sprecher nicht.

Wie geht es Rebeccas Familie während der Ermittlungen?

Inzwischen wurde Florian R. nach zwei Wochen in U-Haft wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Freilassung des von der Polizei als Hauptverdächtigen im Vermisstenfall Rebecca geführten 27-Jährigen kommentierte auch die Familie des verschwundenen Mädchens. Dem TV-Sender RTL gegenüber ließ Brigitte R., die Mutter von Rebecca, verlauten, man müsse "wahrscheinlich einiges sortieren und darüber erst mal reden". Darüber hinaus habe es seit der Freilassung von Florian R. noch keinen Kontakt zwischen dem ehemaligen Untersuchungshäftling und der Familie von Rebecca gegeben, wie der Vater von Rebecca verriet. Ein ungewöhnlicher Umstand, bezeichneten die Angehörigen das Verhältnis mit Schwiegersohn Florian R. stets als besonders eng.

Verdächtiger Florian R. bekam Redeverbot von Anwältin

Auch Rebeccas Vater Bernd R. meldete sich zu Wort und gab einen Einblick in die aktuelle Situation der Familie. Man habe "keine Zweifel an Florian", doch der aus der U-Haft Freigelassene habe mit seiner Familie nicht über Details zu dem Tag von Rebeccas Verschwinden sprechen dürfen, war in der "Bild" zu lesen. "Er darf nichts sagen, seine Anwältin hat ihm das verboten", so Bernd R. zur aktuellen Kommunikation mit seinem Schwiegersohn. Dennoch sei der Familienvater von der Unschuld seines Schwiegersohnes überzeugt.

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loc/fka/news.de
Themen: Berlin, Familie
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