01.04.2019, 14.28 Uhr

Maddie McCann seit 12 Jahren vermisst: Haben DIESE Zeugen die kleine Madeleine lebend gesehen?

Die damals drei Jahre alte Madeleine McCann verschwand im Mai 2007 spurlos aus einer Ferienanlage in Portugal.

Die damals drei Jahre alte Madeleine McCann verschwand im Mai 2007 spurlos aus einer Ferienanlage in Portugal. Bild: Luis Forra / LUSA FILE / picture alliance / dpa

Im Mai 2019 jährt sich das Verschwinden der kleinen Maddie McCann zum zwölften Mal. Selbst wenn die Ermittlungen unermüdlich weiter laufen, die Hoffnungen, die damals Dreijährige wiederzufinden, sind schmal. Während das Budget für weitere Suchaktionen nach dem vermissten Kind knapp wird, wurde jüngst eine Dokumentation über den spektakulären Vermisstenfall bei Netflix veröffentlicht.

Urlauber behaupten: Wir haben Madeleine McCann lebend gesehen

In der Doku kommen nicht nur Ermittler zu Wort, die den Vermisstenfall Madeleine McCann im Laufe der Jahre betreut haben, sondern auch Zeugen, die dem Fall eine neue Wendung geben könnte. Bei Ray und Mari Pollard könnte es sich um solche Zeugen handeln. Das britische Paar hat in Spanien zu seiner Wahlheimat erkoren, wie in der britischen "Sun" zu lesen ist. Als Madeleine McCann im Mai 2007 in Portugal verschwand, urlaubte das Auswandererpaar gerade in Marokko. In dem nordafrikanischen Land wollen Mari und Ray Pollard das damals dreijährige Mädchen lebend gesehen haben, wie die Auswanderer in "The Disappearance of Madeleine McCann" berichten.

War das kleine Mädchen an der marokkanischen Tankstelle die vermisste Maddie?

An einer Tankstelle vor den Toren Marrakeschs habe die aus Norwegen stammende Mari Pollard am 9. Mai 2007, nur zwei Tage nach dem Verschwinden von Maddie McCann, ein kleines blondes Mädchen gesehen, das einen blauen Schlafanzug trug. Das Kind habe "ein hübsches Gesicht" gehabt und traurig ausgesehen, erinnert sich die Urlauberin. Zudem sollen Ray und Mari Pollard gehört haben, wie das Kind einen Mann fragte "Können wir jetzt zu Mami fahren?".

Zeugen behaupten: Maddie McCann wurde von Kinderfängern verschleppt

Erst als das Ehepaar später in den Medien vom Vermisstenfall Maddie McCann erfuhr, sei Mari und Ray Pollard klar geworden, dass es sich bei dem kleinen Mädchen um das vermisste Kind gehandelt haben muss. Bis heute machen sich die Pollards schwere Vorwürfe, dass sie das Kind nicht aus den Fängen seines mutmaßlichen Entführers gerettet zu haben. Das Ehepaar ist sich sicher, dass Maddie McCann von Kinderfängern entführt und über Nordafrika verschleppt wurde.

Vermisstenfall Maddie MacCann: Schenkte die Polizei wichtigen Zeugen keinen Glauben?

Kurz nach der Begegnung seien Mari und Ray Pollard mit der Polizei in Kontakt getreten, doch dort habe man das Paar abblitzen lassen. "Sie wollten nichts davon wissen", zeigten sich die Eheleute fassungslos. Was folgte, war eine Kontaktaufnahme mit Maddie McCanns Eltern Kate und Gerry sowie den Ermittlern von Scotland Yard - doch in der Zwischenzeit wurde das Videomaterial der Überwachungskamera gelöscht, potenzielle Beweise sind damit unwiderruflich zerstört.

Verschleppte DIESER Drogensüchtige die kleine Maddie aus dem Hotel?

Unter Umständen könnte den Ermittlern auch ein anderer Fehler unterlaufen sein. Wie ebenfalls in der "Sun" zu lesen ist, sei einer der Hauptverdächtigen nie korrekt von der Polizei verhört worden. Eine Theorie zum Verschwinden von Maddie McCann besagt, dass der Drogensüchtige Euclides Monteiro etwas mit dem Fall zu tun haben könnte. Monteiro, ein verurteilter Dieb, sei als Angestellter der Hotelanlage entlassen worden, kurz bevor Madeleine McCann verschwand. Es gebe Hinweise, dass der Ex-Mitarbeiter in die Hotelanlage zurückgekehrt sein könnte und dabei dem kleinen Mädchen begegnete.

Ob der damals 40-Jährige aus Rache an seinem Ex-Arbeitgeber auf Raubzug ging und dabei Maddie entführte oder dem Kind Schlimmeres antat, ist unklar - eine offizielle Polizeibefragung hat nie stattgefunden und wird auch nie stattfinden, denn zwei Jahre nach dem Verschwinden von Madeleine McCann starb Euclides Monteiro bei einem Unfall.

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loc/jat/news.de
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