15.03.2019, 14.47 Uhr

Todesdrama in Goch (NRW): Junge (8) stirbt nach Sturz beim Versteckspiel

Eine Kerze steht in Goch am Unglücksort. Hier hatte sich der Junge (8) beim Versteckspielen tödlich verletzt.

Eine Kerze steht in Goch am Unglücksort. Hier hatte sich der Junge (8) beim Versteckspielen tödlich verletzt. Bild: dpa

Schreckliche Tragödie in Goch: Ein achtjähriger Junge hat sich beim Versteckspielen in Nordrhein-Westfalen tödlich verletzt. Zwischen Sträuchern habe sich das Kind im niederrheinischen Goch am Oberschenkel so unglücklich verletzt, dass es vermutlich verblutet sei, teilte die Polizei am Donnerstag in Kleve mit.

Todesdrama in Goch (NRW): Junge verblutet beim Versteckspielen

Es seien Glasscherben, abgebrochene Äste und Blutspuren in dem Bereich entdeckt worden. Unklar sei noch, ob die Scherben, ein spitzer Ast oder Ähnliches die Verletzung verursachte. Das soll eine für Freitag geplante Obduktion klären.

Der Junge war mit einem gleichaltrigen Spielkameraden unterwegs, als es am Mittwochabend zu dem Unfall kam. Ein Notarzt brachte ihn zwar noch in ein Krankenhaus. Dort habe sich sein Zustand aber so sehr verschlechtert, dass er kurz darauf starb.

Familie des toten Jungen steht unter Schock

Die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf. Die Familie wird den Angaben zufolge betreut. Unklar war zunächst, ob der zweite Junge gesehen hat, wie der Unfall passiert ist. "Wir werden mit ihm sprechen, aber er ist traumatisiert", sagte ein Polizeisprecher.

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Beim Verstecken tödlich verletzt: Kind verblutete durch Schnittwunden

Ein in Nordrhein-Westfalen beim Versteckspiel tödlich verletzter Junge ist an einer Schnittwunde durch Glasscherben verblutet. Das ergab die Obduktion, wie die Polizei Kleve am Freitag mitteilte. Der Junge habe sich bei dem tragischen Vorfall am Mittwoch im niederrheinischen Goch an weggeworfenem Fensterglas im Gebüsch geschnitten. "Die Gefäßverletzung am Oberschenkel war erheblich", sagte ein Polizeisprecher.

Der Junge war mit einem gleichaltrigen Spielkameraden unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Ein Notarzt konnte ihn zwar noch in ein Krankenhaus in Kleve bringen. Dort habe sich sein Zustand aber so sehr verschlechtert, dass er kurz darauf starb. Die Familie wurde betreut.

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sba/loc/news.de/dpa
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