08.03.2019, 09.26 Uhr

Sportwagen-Unfall in Stuttgart: 20-Jähriger rast im 550-PS-Sportwagen 2 Menschen tot - U-Haft!

Bei einem Unfall mit einem Sportwagen sind in Stuttgart zwei Menschen gestorben - der Unfallfahrer sitzt in U-Haft (Symbolbild).

Bei einem Unfall mit einem Sportwagen sind in Stuttgart zwei Menschen gestorben - der Unfallfahrer sitzt in U-Haft (Symbolbild). Bild: Patrick Seeger / picture alliance / dpa

Zwei junge Menschen sind in Stuttgart in ihrem Auto von einem Sportwagen gerammt und dabei tödlich verletzt worden. Zuvor hatte der 20 Jahre alte Fahrer des 550 PS starken Mietautos die Kontrolle über seinen Wagen verloren - möglicherweise auch, weil er zu schnell unterwegs war. Ein Polizeisprecher sagte dazu: "Es gibt einen Anfangsverdacht, der geprüft wird."

Sportwagen-Raser rammt Kleinwagen - 2 Menschen tot

Für den 25-jährigen Mann und seine 22 Jahre alte Beifahrerin in dem Kleinwagen kam nach dem Unfall am späten Mittwochabend jede Hilfe zu spät. Sie starben noch am Unfallort in der Rosensteinstraße in Stuttgart. Der Fahrer des Sportwagens und sein 18 Jahre alter Beifahrer blieben unverletzt.

Verdacht auf fahrlässige Tötung: Unfallfahrer in U-Haft

Der mutmaßliche Unfallverursacher soll wegen fahrlässiger Tötung angeklagt werden, wie ein Sprecher der Stuttgarter Staatsanwaltschaft mitteilte. Seit Donnerstag sitzt der 20-Jährige in Untersuchungshaft, am Nachmittag war er dem Haftrichter vorgeführt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei stand der Mann nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen.

20-Jähriger verursacht mit gemietetem Sportwagen tödlichen Verkehrsunfall

Der Sportwagen einer Mietwagenfirma war in der Nähe eines großen Kinos ins Schleudern gekommen, auf die Gegenspur geraten und schließlich seitlich in den Kleinwagen gekracht. Das Auto, das in einer Parkplatzausfahrt stand, wurde erst gegen einen Baum und anschließend in das Außenmobiliar und die Scheiben eines Cafés geschleudert. Das Café war zum Unfallzeitpunkt eine halbe Stunde vor Mitternacht noch geöffnet, die Gäste und Mitarbeiter blieben unverletzt.

Ermittlungen zur Unfallursache dauern an

Ob der junge Mann mit dem gemieteten Sportwagen zu schnell unterwegs war, soll nun ein Gutachter feststellen - was mehrere Monate dauern könne, so der Polizeisprecher. Außerdem wird ermittelt, ob der 20-Jährige zur sogenannten Poser-Szene gehören könnte. Mit dem Begriff "Poser" bezeichnen Behörden Autobesitzer, die mit aufheulenden Motoren an belebten Plätzen vorbeifahren, um mit ihren aufgemotzten Wagen zu protzen.

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loc/news.de/dpa
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