05.03.2019, 14.59 Uhr

Karneval 2019 im News-Ticker: Mädchen durch Konfettikanone schwer verletzt

Alle wichtigen Nachrichten rund um den Karneval 2019 lesen Sie hier auf news.de.

Alle wichtigen Nachrichten rund um den Karneval 2019 lesen Sie hier auf news.de. Bild: dpa

Vor allem im Rheinland wird aktuell der Karneval 2019 zelebriert. Alle wichtigen Ereignisse rund um die Umzüge, besondere Zwischenfälle und wie die Promis den Karneval begehen, erfahren Sie in unserem Nachrichten-Ticker hier auf news.de.

Karneval 2019: Aktuelle Nachrichten im News-Ticker

+++ 05.03.2019:Mädchen durch Konfettikanone schwer verletzt +++

Mit einer Konfettikanone hat ein Unbekannter bei einer Karnevalsparty im Rheinland eine 16-Jährige im Gesicht schwer verletzt. Die Jugendliche habe in St. Tönis bei Krefeld mit einer Gruppe Gleichaltriger gefeiert, als jemand die Kanone in unmittelbarer Nähe abgefeuert habe, berichtete die Polizei am Dienstag. Die 16-Jährige Krefelderin kam nach dem Vorfall am Sonntag in ein Krankenhaus. Die Polizei ermittelt wegen schwerer Körperverletzung. Sie sucht Zeugen, die Hinweise auf den Schützen geben können.

+++ 05.03.2019: Streit nach Fastnachtsparty - Festgenommener wieder freigelassen +++

Ein 28-Jähriger ist nach einem Streit bei einer Fastnachtsparty im rheinland-pfälzischen Fell nach neuen Erkenntnissen der Polizei doch nicht mit seinem Auto gezielt in eine Menschengruppe gefahren. "Der Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes hat sich bei den bisherigen Ermittlungen nicht bestätigt", sagte ein Sprecher der Polizei in Trier am Dienstag. Der Mann, der in der Nacht auf Montag vorläufig festgenommen worden war, sei daher aus dem Polizeigewahrsam entlassen worden.

Was in der Nacht nach der Fastnachtsveranstaltung wirklich passiert sei, müssten weitere Ermittlungen zeigen, sagte der Sprecher. Fakt sei, dass es eine Auseinandersetzung zwischen teils stark betrunkenen Personen gegeben habe, in deren Verlauf zwei Menschen verletzt wurden. Zunächst war die Polizei davon ausgegangen, dass der 28-Jährige nach dem Streit seinen Wagen vor der Partyhalle zielgerichtet in eine Personengruppe gelenkt habe. Nach ersten Vernehmungen von Zeugen habe sich dieser Verdacht nicht erhärtet. Weitere Zeugen würden noch vernommen, sagte der Sprecher. Die Lage vor Ort sei unübersichtlich gewesen. "Es war ein richtiges Durcheinander - mit ein paar Dutzend Leuten, die betrunken waren." Was den Streit vor der Halle ausgelöst hatte, war noch nicht bekannt.

+++ 04.03.2019: Aachener Rosenmontagszug: Mann fällt aus Fenster auf Zuschauerin +++

Beim Rosenmontagszug in Aachen ist ein junger Mann aus einem Fenster etwa sieben Meter tief auf eine Zuschauerin gefallen. Beide kamen schwer verletzt in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei wollte der 24-Jährige aus dem Fenster auf eine darunter gelegene Brüstung springen, um einen besseren Blick auf den Zug zu haben. Dabei verschätzte er sich jedoch und fiel stattdessen bis nach unten - genau auf die 34-Jährige. Die Polizei geht von einem Unfall aus.

+++ 04.03.2019: Düsseldorfer Rosenmontagszug mit Verspätung gestartet +++

Sie haben den Sturm abgewartet - und sogar einige Sonnenstrahlen bekommen: In Düsseldorf hat mit rund eineinhalb Stunden Verspätung der Rosenmontagszug begonnen. Wegen der Sturmwarnung hatten die Verantwortlichen entschieden, die Schlechtwetterfront durchziehen zu lassen und den Zug am frühen Nachmittag zu starten. Der Düsseldorfer Karneval gilt als besonders politisch: Die satirischen Mottowagen nehmen etwa die Debatte um Missbrauch in der Kirche und den Brexit aufs Korn.

+++ 04.03.2019: Rosenmontagszug in Fulda wegen Sturmwarnung abgesagt +++

Kurz vor dem Start ist der Rosenmontagszug in Fulda wegen Sturmgefahr doch noch abgesagt worden. Die Fuldaer Karneval-Gesellschaft kam laut Polizeiangaben zu der Einschätzung, dass es nach aktuellen Wetterprognosen unverantwortlich wäre, den Zug auf die Strecke gehen zu lassen. Der Feuerwehr zufolge waren in der Fuldaer Innenstadt bereits mehrere Bäume umgestürzt und Ziegel von den Dächern geweht worden. Am Vormittag war zunächst geplant gewesen, den Zug unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen wie geplant starten zu lassen. Der Deutsche Wetterdienst hatte für Montag in Hessen Sturmböen vorhergesagt.

+++ 04.03.2019: Heftiger Wind und "Helau!" - Mainzer Rosenmontagszug gestartet +++

Begleitet von heftigem Wind und "Helau!"-Rufen hat sich der Mainzer Rosenmontagszug um 11.11 Uhr in Bewegung gesetzt. "Der Zug läuft in abgespeckter Version", sagte Zugmarschall Markus Perabo. "Aber die Sonne ist da, und die Narren lachen am Zugrand." Wegen Sturmprognosen der Meteorologen mussten 100 Reiter auf ihre Pferde verzichten, auch die großen Fahnen des Umzugs wurden diesmal nicht mitgeführt.

Insgesamt waren etwa 8665 aktive Teilnehmer auf den Beinen. Elf Motivwagen nahmen aktuelle Themen wie die US-Klimapolitik, den Brexit oder die große Koalition sowie Mainzer Lokalthemen satirisch auf die Schippe. Die Teilnehmer benötigen gut zweieinhalb Stunden für die 7,2 Kilometer lange Strecke, für die Zuschauer dauert der Umzug etwa vier Stunden. Die Umzugsteilnehmer packten nach einer Schätzung des Mainzer Carneval-Vereins (MCV) rund 130 Tonnen Bonbons, Bälle oder Brausepulver auf die Wagen.

+++ 04.03.2019: Kölner Rosenmontagszug gestartet - bei Sonnenschein +++

Pünktlich um 10.00 Uhr hat sich am Montag in Köln der größte deutsche Karnevalszug in Bewegung gesetzt. Die Jecken hatten am Wochenende bangen müssen, ob der Rosenmontagszug wegen Sturms überhaupt würde losfahren können. Doch dann brach kurz vor dem Start sogar die Sonne durch. "Hoffentlich bist du eingecremt", sagte Moderator Guido Cantz im WDR-Fernsehen zu seiner Co-Moderatorin.

Persifliert werden auf den Kölner Motivwagen unter anderem US-Präsident Donald Trump, Bundeskanzlerin Angela Merkel - die sich wie ein Bild des Künstlers Banksy selbst schreddert - und die SPD, die am Eisberg "Groko" zerschellt. Ein belgischer Koch frittiert seine Pommes über den Brennstäben des maroden Atomkraftwerks Tihange. Der Zug rollte zunächst durch eines der mittelalterlichen Stadttore Kölns und schlängelt sich dann durch die Südstadt - das Heimatrevier von BAP-Sänger Wolfgang Niedecken, der auch selbst im Zug mitfährt.

+++ 04.03.2019: Kölner Karnevalisten entscheiden: Alle Motivwagen fahren mit +++

Im Kölner Rosenmontagszug fahren trotz Sturmböen alle großen Motivwagen mit. Das habe das Festkomitee Kölner Karneval am Montagmorgen entschieden, sagte Sprecherin Tanja Holthaus. Der Zug startet um 10.00 Uhr. Bereits am Wochenende hatten die Kölner allerdings beschlossen, diesmal auf tragbare Großfiguren, Fahnen, Schilder, Pferde und Kutschen im Zug zu verzichten. Der Kölner Rosenmontagszug ist der größte in Deutschland.

+++ 04.03.2019: Mann steuert Auto nach Streit auf Karnevalsparty in Menschengruppe +++

Nach einem Streit auf einer Karnevalsparty in Rheinland-Pfalz ist ein 28-Jähriger mit seinem Auto gezielt in eine Menschengruppe gefahren. Dabei wurde ein 18-Jähriger leicht verletzt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Nach der Autoattacke flüchtete der betrunkene 28-Jährige, wurde jedoch von der Polizei gefasst und vorläufig festgenommen. Das Auto wurde beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchter Tötung.

Zuvor hatte der Deutsche mit Menschen aus der Gruppe vor einer Partyhalle in Fell gestritten. Dabei hatte er eine 20-Jährige mit einem gläsernen Gegenstand schwer am Kopf verletzt. Mindestens zwei weitere Beteiligte, die den Streit schlichten wollten, wurden demnach bei der Auseinandersetzung am Sonntagabend ebenfalls verletzt. Wie groß die Gruppe war und ob es weitere Verletzte gab, war zunächst unklar. Auch zur Ursache der Auseinandersetzung lagen keine Details vor.

+++ 03.03.2019: Intensivtäter (15) sticht Karnevalist nieder – Not-OP! +++

Wie "Bild" online berichtet, ist es in der Nacht zu Sonntag bei einer Karnevals-Feier in Düsseldorf zu einem blutigen Streit gekommen, bei dem ein 18-jähriger Karnevalist schwer verletzt wurde. Dem Bericht nach hat ein Jugendlicher (15) mit einer abgebrochenen Glasflasche auf den 18-Jährigen eingestochen. Das Opfer musste notoperiert werden. "Bild" zufolge ist der aus Leverkusen stammende Täter bereitspolizeibekannt, gilt als Intensivtäter und wurde festgenommen. Er wird noch am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt. Auch gegen seinen Kumpel werde "Bild" zufolge wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

+++ 03.03.2019: Kostümierter Mann in Köln von Straßenbahn erfasst und getötet +++

Ein kostümierter Mann ist von einer Straßenbahn in Köln überrollt worden und an seinen Verletzungen gestorben. Der 35-Jährige habe in der Nacht zum Sonntag auf den Gleisen gelegen, als sich eine Straßenbahn näherte, teilte die Polizei am Sonntag mit. Der 29-jährige Fahrer habe erst zu spät bremsen können und den Mann überrollt. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der genaue Unfallhergang wurde zunächst noch ermittelt.

Polizeibeamte sichern Spuren, nachdem ein kostümierter Mann von einer Straßenbahn erfasst und getötet wurde.

Polizeibeamte sichern Spuren, nachdem ein kostümierter Mann von einer Straßenbahn erfasst und getötet wurde. Bild: dpa

+++ 02.03.2019: 6 Verletzte! Karnevalswagen brennt in Oberhausen +++

Kurz vor Beginn eines Kinderkarnevalszuges ist in Oberhausen ein Karnevalswagen in Brand geraten. Sechs Menschen wurden bei dem Brand im Stadtteil Osterfeld am Samstag verletzt, zwei davon schwer, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer brach nach ersten Erkenntnissen aus, als sich die Wagen gerade für den Karnevalszug aufstellten. Ein Mann habe den Stromgenerator des Wagens bei laufendem Motor mit Benzin befüllen wollen, sagte ein Sprecher.

Vermutlich sei dabei eine Stichflamme entstanden. Der Mann wurde mit schweren Brandverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Versuch, das Feuer zu löschen, wurden fünf weitere Menschen verletzt, einer davon schwer. Der Karnevalszug sei mit Verspätung trotz des Brandes gestartet, hieß es.

+++ 01.03.2019: Erste Jecken im Krankenhaus, Vergewaltigung zur Weiberfastnacht +++

Der Karnevalsauftakt hat die ersten Jecken bereits ins Krankenhaus befördert. Laut einem Bericht des Portals "nonstopnews" stürzte einKarnevalist vom Rheindeich in Krefeld (NRW) zehn Meter in die Tiefe. 77 Personen in Düsseldorf mussten laut einem Bericht der "NRZ" wegen Kreislaufproblemen und zu viel Alkohol ins Krankenhaus eingeliefert werden. Laut Feuerwehr kam es zu rund 1.000 Einsätzen allein an Weiberfastnacht.

Am Rande eines Festes anlässlich der Weiberfastnacht kam es laut "Bild"-Zeitung in Stukenbrock zu einer Vergewaltigung. Ein 24-Jähriger hatte sich an einer jungen Frau vergangen, konnte kurz nach der Tat noch in Tatortnähe festgenommen werden.

+++ 01.03.2019:Polizei Rhein-Sieg: 62 Einsätze zu Weiberfastnacht +++

Die Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis hat Zwischenbilanz zur Weiberfastnacht 2019 gezogen. Während derStraßenkarneval im Bereich der Polizei Rhein-Sieg ist überwiegend friedlich gestartet ist, kam es zur Weiberfastnacht bisher zu 62 Polizeieinsätzen.29 Personen erhielten dabei Platzverweise, weil sie in alkoholisiertem Zustand Streit suchten oder Feiernde belästigten. 3 Personen mussten vorübergehend zur Ausnüchterung in polizeiliches Gewahrsam genommen werden, weil sie randaliert hatten oder sich alkoholbedingt in hilflosem Zustand befunden hatten, erklärte die Polizei in einer Pressemitteilung.

Insgesamt bewegt sich das Einsatzgeschehen auf einem niedrigeren Niveau als im Vorjahr.Der Einsatzleiter der Polizei, Erster Polizeihauptkommissar Lothar Kloß, zeigte sich mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden: "Das Verhalten der Feiernden und das gute Sicherheitskonzept haben bis jetzt für einen erfreulichen Verlauf des heutigen Tages gesorgt. Ich wünsche mir, dass nun in den Gaststätten und im Privaten friedlich weitergefeiert wird."

+++ 28.02.2019: Tragödie bei Umzug in Bayern! Mann ertrinkt in Dorfen +++

Bei einem Karnevalsumzug im bayrischen Dorfen ist am Donnerstag ein Mann ums Leben gekommen. Laut einem Bericht von "Bild.de" sprang der junge Mann in die Isen, um den Fluss zu durchqueren. Dabei sei er laut Polizei durch die Strömung abgetrieben wurden. Die Rettungskräfte konnten den Mann nur noch tot bergen.

+++ 28.02.2019: Wetter zu Karneval 2019 aktuell – Sturmböen an Rosenmontag erwartet +++

Ausgerechnet am Rosenmontag zur Mittagszeit rechnen Meteorologen mit Sturmböen im Rheinland und im Ruhrgebiet. "Es steht zu befürchten, dass der Wind deutlich auffrischt. Die meisten Modelle gehen momentan davon aus", sagte Gerd Budilovsky vom Deutschen Wetterdienst in Essen am Donnerstag. "Wenn wir Pech haben, wird Sturmstärke erreicht, im ungünstigsten Szenario auch Orkanstärke."

Davon betroffen sein könnten der späte Vormittag, die Mittagszeit und der frühe Nachmittag. Das wäre dann genau die Tageszeit, zu der die Karnevalszüge in den großen Städten unterwegs sind. Der Meteorologe: "Wir sind weit davon entfernt zu sagen, dass es zu 100 Prozent so kommt. Aber im ungünstigsten Fall ist es möglich, dass die höchsten Windspitzen bei über Windstärke zehn liegen." Auch sei am Montag mit kräftigen Schauern zu rechnen - bei Temperaturen von 10 bis 14 Grad.

+++ 28.02.2019: Schunkeln und Schnipseln – Narren genießen Weiberfastnacht +++

In den närrischen Hochburgen hat am Donnerstag um 11 Uhr 11 der Straßenkarneval begonnen. In vielen Städten stürmen die Frauen an Weiberfastnacht traditionell die Rathäuser und übernehmen symbolisch die Macht. Dabei gehen sie auch auf Krawattenjagd. So setzen die "Möhnen" (Frauen) in Düsseldorf den Bürgermeister gefangen. In Bonn greifen die Waschweiber an. Und in Köln fordert das Dreigestirn die Stadtschlüssel ein. Dort hatten sich schon am frühen Vormittag Tausende Jecken in der Altstadt versammelt.

Viele tausend alkoholisierte Feiernde stellen in Köln allerdings auch ein potenzielles Sicherheitsproblem dar. Die Polizei ist mit mehr als 1.000 Beamten im Einsatz. "Wir engagieren uns für alle, die in Köln friedlich und sicher Karneval feiern müssen", sagte der Kölner Polizeidirektor Michael Tiemann, der den Einsatz leitet. "Wer die Enge, die Feierlaune und ausgelassene Stimmung für Schlägereien, Diebstähle oder andere Straftaten missbraucht, wird es sehr schnell mit der Polizei zu tun bekommen."

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jat/news.de/dpa
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